7-Tage-Inzidenz auf Kanarischen Inseln bei knapp 60 pro 100.000

Krankenhaussituation-24-August

Am Nachmittag des 24.08.2020 hat das spanische Gesundheitsministerium den neuen Covid-19-Situationsbericht Nr. 191 veröffentlicht.

Danach liegt die 7-Tage-Inzidenz auf den Kanarischen Inseln nun bei 59,52. In den letzten 7 Tagen wurden auf den Kanarischen Inseln insgesamt 1.282 neue Coronafälle gemeldet.

Nach den Kriterien der Bundesregierung liegt der Grenzwert zur Einstufung eines Landes oder einer Region zum Risikogebiet bei 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.

Die Bundesrepublik hatte ganz Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln am 14.08.2020 zum Corona-Risikogebiet erklärt. Nun dürfte es wohl zu einer Neubewertung der Risikosituation der Kanarischen Inseln aus Sicht der Bundesregierung kommen. Da jedoch noch andere Kriterien zur Lagebewertung herangezogen werden, bewirkt die Überschreitung des Schwellenwertes allein noch nicht automatisch eine Einstufung als Risikogebiet.

Mehr Positive durch mehr Tests – Diese Formel gilt nicht für die Kanaren

„Es gibt nur mehr Positive, weil mehr gestestet wird“, ist ein oft gehörtes Argument der „negacionistas“, wie die Spanier die Coronaleugner nennen.

Doch zumindest für die Kanarischen Inseln lässt sich diese Behauptung leicht als falsch enttarnen. Denn leider ist der Anstieg der Fallzahlen eben nicht nur bei den positiven Testergebnissen zu erkennen, sondern auch bei der Zahl der Menschen, die mit Corona ins Krankenhaus oder sogar auf die Intensivstation eingewiesen wurden. (Siehe Titelbild zu diesem Beitrag)

Der Anstieg der Fälle im Krankenhaus, der jetzt Ende August in der Provinz Las Palmas zu beobachten ist, ähnelt sehr dem Kurvenverlauf von Ende März. Es zeigt sich ein exponentielles Wachstum.
Da die Einweisung ins Krankenhaus naturgemäß frühestens einige Tage nach Auftreten der Symptome und des positiven Testergebnisses erfolgt, bereiten die Krankenhäuser sich auf den Kanaren auf steigenden Covid-19-Patientenzahlen ein.

Anteil positiver PCR-Tests (Kanarische Inseln) Link zur Quelle

Auch am Anteil der positiven PCR-Tests bezogen auf die Gesamtzahl der durchgeführten Tests ist klar erkennbar, dass nicht nur mehr getestet wird, sondern dass das Virus sich auf den Kanaren tatsächlich verbreitet. Während der Anteil positiver Tests von Mitte Mai bis Mitte Ende Juli im Bereich um 1% lag, hat dieser Wert in den letzten Tagen den Wert von 10% erreicht.

41 Kommentare

  1. Ich war Juli/August fast 4 Wochen auf Fuerteventura. Die Spanier sind viel konsequenter im Masken tragen als die Touristen. Diese sind vergleichsweise nachlässig und die Entwicklung war absehbar. Dieselbe Entwicklung sehen wir gerade in Deutschland. Das sind nicht nur die Party People. In der Gastronomie sind gerade die Familien mit Kindern so unvernünftig.

  2. Wir haben trotz der ungünstigen Prognose gestern unseren Urlaub auf Fuerte gebucht. Wir sind im Juli bei 40 Grad auf Malle mit Maske rumgelaufen und erlebten in El Arenal viel Disziplin und Bemühungen, sich an die,, Regeln“ zu halten. Es geht hier wie auch auf den Kanaren um Existenzen. Und um viele fleißige Menschen, die das ganze Jahr schinden, um mal ein paar Wochen oder Tage einfach mal abzuschalten. Unsere Familie wird sie mit der häuslichen Quarantäne danach arrangieren. Ich glaube nicht, dass das Risiko auf Fuerte groß ist. Die Schwachstelle ist das Flugzeug, wo sich junge und auch ältere Touristen immer wieder der Maskenpflicht entziehen, trotz wiederholter Aufforderungen durch das Bordpersonal. Mich persönlich würde mal interessieren, wie die Zahl der infizierten Flüchtlinge in die Infektionsstatistik der Kanaren eingeht.

  3. Das ist die richtige Einstellung! Und wir senden ein dickes DANKE für den virtuellen Kaffee!

  4. Auch wenn D eine Reisewarnung ausgibt, wir kommen am 10.10.! Wir freuen uns, vll neben dem virtuellen Kaffee mal einen in „echt“. 😉 Macht weiter so, mir sind die 5 oder mehr Tage Quarantäne in D egal, bin selbständig, dann müssen halt meine Pat. auf mich mal verzichten, hab schliesslich 1 Jahr durchgearbeitet, möchte mich wieder mit langen Spaziergängen erholen, Partypeople bin ich eh nicht, aber ich werde die Bekannten auf der Insel erfreuen, und etwas für die Wirtschaft leisten.
    Winks bis bald, Namensvetter Wolf….Gruss von Heike und Peter Wolf

  5. Hallo Thomas!

    Noch wurden keine Fakten geschaffen und bevor wie bei den Balearen auch die Kanaren mit einer Reisewarnung über einen Kamm geschoren werden, solltet Ihr vielleicht einmal das RKI über die Situation auf Fuerteventura informieren. Trotz einiger Party-Freunde ist das Risiko einer Ansteckung auf Fuerteventura immer noch geringer als in einigen Regionen Deutschlands:

    https://www.rki.de/SiteGlobals/Forms/Presse/PresseForm.html

  6. @Thomas,

    wir würden am 15.09. auf unsere Lieblingsinsel fiegen. Allerdings nicht,wenn es eine Reisewarnung gibt. Aber nicht,aus Angst uns dort anzustecken. Sondern,weil wir uns keine Quarantäne leisten können.

  7. Es geht bei einer eventuellen Reisewarnung durch Deutschland nur um die Rückreise. Der Aufenthalt vor Ort auf den Kanaren wäre dadurch nicht betroffen.

  8. @ Thomas Wolf bzgl. Kommentar von Verita (Veritas= Latein für Wahrheit, in diesem Fall wohl eher krude Verschwörungstheorie): gut gebrüllt, Löwe! Solche Ignoranten helfen nicht bei der Lösung des Problems. Niemand findet die gegenwärtigen Einschränkungen toll, aber ohne geht es nunmal nicht.

  9. Liebes Fuerte-Zeitungsteam, seit nunmehr 23 Jahren ist Fuerteventura unsere zweite Heimat und wir mussten bereits unseren Juni Aufenthalt aua bekannten Gründen absagen. Nun steht die Septemberreise wegen der egoistischen u ignoranten Partygänger auch wieder in den Sternen. Es können einem die liebenswerten Menschen in Fuerte nur leid tun. Einen weiteren Rückschlag wird der Tourismus auf der Insel wohl kaum verkraften. Wir sind traurig u vor allem wütend auf diese ignoranten Personen, denen es nur um ein paar Tage Saufurlaub geht. Ich schäme mich dafür. Viele liebe Grüße auf die schönste Insel der Welt und: Die Hoffnung stirbt zuletzt

  10. Wenn man etwas von den Milliarden für TUi zurück haben möchte, dann muss man jede Insel einzeln betrachten. Aber das wurde ja schon bei den Baleraen nicht gemacht.

    Ich frage mich woran es in Spanien happert ?? Bei uns ca. 1200 Fälle und in Spanien über 3000 am Tag trotz hartem Lockdown. Da scheint ja etwas grundlegend falsch zulaufen im Gesundheistsystem
    Wieso bekommt man auf den Inseln das Virus nicht ausgerottet, dass sollte doch kein Probelm sein.

  11. Ich Ahne böses 🙁 Eigentlich wollen wir am 19.7 auf die Insel fliegen das erste mal. Es war ein Gewinn gewesen. Das sind alles so unsichere Zeiten 🙁

    Man kann echt nichts planen ….

  12. Es ist zum Kotzen. Vor zwei Wochen hat der Reiseveranstalter unsere Mallorca-Reise storniert. Danach haben wir für Fuerte (in dem Hotel waren wir schon 7 mal) ab 07.09.2020 für 2 Wochen gebucht. Wie ich jetzt so höre könnten auch die Kanaren als Risikogebiet eingestuft werden. Sollte das der Fall werden, dann habe ich auf Reisen keine Lust mehr.

  13. Dann warten wir es mal ab. Obwohl wir gerade wenig Hoffnung haben.
    Wir haben uns so sehr auf unsere Siberhochzeitsreise am 02.09 gefreut.
    Ich selbst war an Covid ziemlich häftig erkrankt….. und genau deshalb wollten wir die Reise antreten.Extra für die komplette Zeit ein Auto gemietet ab Flughafen, uns schöne ruhige Atmosphäre suchen,abends
    zurück zum Apartment, das Meer beim Cocktail genießen dem Hotel so gut es geht entziehen, schöne kleine Restaurants mit Abstand die Kassen füllen ….😭😭

  14. Die policía local und Guardia Civil knechten Bars und Restaurants mit Multas. Auf ihrem Weg ignorieren sie aber scheinbar konsequent die Verstöße gegen Maskenpflicht und Rauchverbot (Sinn oder Unsinn der Regeln sind ein extra Thema! ) Wenn mir jemand ohne Maske entgegenkommt, simuliere ich gerne mal einen trockenen Hustenanfall. Wirkt wahre Wunder 😉

  15. So unfair es auch ist, muss man die Kanaren Risikotechnisch leider komplett über einen Kamm scheren.
    Würde man zum Beispiel Urlaub auf Gran Canaria verbringen und sollte nur diese Insel zum Risikogebiet erklärt worden sein, würden viele mit der Fähre oder mit dem Flugzeug zu einer nicht Risiko Insel reisen, und von dort nach Hause fliegen. Dann ließe sich zu Hause nicht mehr feststellen, ob man von einem Risikogebiet kam.

  16. Ich war jetzt zwei Wochen auf Gran Canaria in Maspalomas und hatte dort einen schönen Urlaub. (Ursprünglich hatte ich zwei Reisen nach Fuerteventura gebucht, die storniert wurden.) Ich hatte einen sehr positiven Eindruck von den Sicherheits- und Hygienemaßnahmen vor Ort und habe mich immer sicher gefühlt, allerdings hatte ich auch schon Corona. Ich kann aber auch nicht sagen, dass auf Gran Canaria weniger los war als vor der Corona-Pandemie. Die Restaurants waren bis auf wenige Ausnahmen alle geöffnet und gut besucht und es waren viele Leute unterwegs. Ich denke, dass das genau das Problem ist. Viele Leute und ein Virus, der sich sehr leicht überträgt. Wenn man zwischen den kanarischen Inseln differenziert und Gran Canaria und Teneriffa zu macht, fliegen wahrscheinlich alle nach Fuerteventura 🙂 Vermutlich wird erst ein Impfstoff Anfang nächstes Jahres das Problem lösen und Tourismus wird bis dahin nur in sehr reduzierter Form möglich sein.

  17. Wer erklärt zum Risiko-Gebiet – deutsche oder kanarische Regierung ?, mit der kanarischen Regierung könnte man sprechen das nur einzelne Inseln betroffen sein können, nicht alle Inseln die kaum Fälle haben, wie Fuerteventura,., Sie-lieber Thomas, als Resident von Fuerteventura , – haben vielleicht Chance . Kanaren haben ein Sonderstatus, deshalb mit Balearen nicht zu vergleichen.

  18. Jedem Fuerte-Urlauber muss klar sein, dass die Inseln jederzeit zum Risikogebiet werden können. Und in der Politik werden Stimmen laut, bald wieder auf Quarantäne statt Tests zu setzen. D.h. die Chancen stehen leider gut, dass man nach dem Urlaub plötzlich eine Woche in Quarantäne muss. Wohl dem, der im Home Office arbeiten kann. Alle anderen müssen das ihrem Chef erklären.

  19. Hallo Thomas Wolf deine Reaktion auf den Kommentar von Herrn oder Verita war super. Solche Menschen soillen woanders hetzen. Ich schließe mich ganz und gar Deinem Kommentar . Grüße aus Deutschland

  20. Bin mit Andreas einverstanden. Da fast alle neue Fälle in Las Palmas und Telde geschehen, man sollte wenn überhaupt nur Gran Canaria als Risikobebiet erklären.

  21. Tja, mein Flug ist am Samstag. Kein Pauschalurlaub. Was mache ich jetzt? Mit welchen Auflagen und Konsequenzen ist zu rechnen? Ist kein gutes Gefühl! Das schlimmste was passieren kann, ist wenn man im Holtel, oder Ferienwohnung, in Quarantäne muss. Ich habe die erste Woche eine Ferienwohnung und die zweite Woche ein Hotel gebucht. Weiß gar nicht wie das dann gehen soll. Wie schlimm kann es werden? Zuhause Quarantäne wäre nicht so schlimm, homeoffice ist möglich.
    ich weiß, es kann keiner einen guten Rat geben.

  22. Liebe Eckert Sabine, dass hoffen auch wir, da wir jetzt eigentlich am 05.09. anreisen würden. Da jedoch zwischenzeitlich die Bundesregierung unter anderem ja in Kroatien und auch nunmehr in Frankreich nur Teilgebiete als Risikogebiete eingestuft hat, hoffen wir, dass das – sofern notwendig – auch bei den Kanaren so gemacht wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

  23. Ich lese seit Jahren die Zeitung auf Fuerte und in diesem Jahr online. Ich war und bin immer angetan von den Berichten, die Thomas Wolf schreibt, besonders in diesen schweren Zeiten. Ihm zu unterstellen, dass er kritische Meinungsäußerungen nicht veröffentlicht, ist absurd. Corona zu verharmlosen oder anzuzweifeln ist aber keine kritische Äußerung, sondern einfach nur dumm.

  24. Drücken wir mal die Daumen das die Zahlen schnell wieder sinken. Wäre für die Inselbewohner eine Katastrophe.

  25. Jetzt muss man gucken, ob und wann eine Reisewarnung kommt. Und wie die Reiseveranstalter darauf dann reagieren.

    Ab 15.9. oder 1.10. werden dann wohl auch neue Vorgaben für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kommen. Anscheinend erstmal auf jeden Fall Quarantäne, die frühstens nach 5 Tagen durch negativen Test aufgehoben werden kann. Die Herbstferien Saison wäre damit durch.

  26. Danke Thomas Wolf, das war die richtige Antwort auf den Kommentar von „verita“.
    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  27. Es ist momentan echt zum verzweifeln. Die neuen Zahlen plus die gestrige Geschichte aus Deutschland – wieder Quarantäne statt Testpflicht – lassen für Tourismus nichts gutes erahnen. Urlaub mit Corona kann gehen, habe ich im Juli auf Mallorca erleben dürfen. Problem jetzt sind vorwiegend Jugendliche Spanier, die sich nicht an Regeln gehalten haben. Trotz drohender Reisewarnung sollte sich jetzt seitens der kanarischen Regierung überlegen, mit welchen Massnahmen man den Tourismus ab Oktober retten kann, den wenn Fallzahlen sinken, fällt ja auch die Reisewarnung. Aber bitte nicht mit negativen Covid Test kommen, selbst wenn einerbereit ist diesen zu zahlen, muss man erst mal einen finden, der den macht… wenn du Sonntag fliegst, Freitag Mittag Test? Lächerlich. Ergebnis bis zum Abflug am Wochenende? Lächerlich

  28. Das wäre theoretisch möglich, aber z.B. bei den Balearen wurde auch nicht differenziert.

  29. Das die Kanaren als eine Region gewertet werden ist Fluch für Fuerte, La Palma … und bisher Segen für Gran Canaria.

    Es ist zum heulen!

  30. Liebe Verita, wir haben im Artikel zu den amtlichen Originalquellen verlinkt. Sie können die Informationen also sogar selbst überprüfen. Ihre Wortwahl (z.B. „angeblich“, „unterjubelt“) zeigt, dass Sie bereits auf ein bestimmtes Ergebnis vorgeprägt sind. Außerdem ist der Artikel durchaus kritisch, da er sich kritisch mit der Behauptung auseinandersetzt, dass die steigende Zahl der Positiven nur auf steigende Tests zurückzuführen sei. Da in Spanien tatsächlich die Pressefreiheit verankert ist, lassen wir uns von niemandem, also auch nicht von Lesern, vorschreiben, was und wie wir etwas veröffentlichen. Falls es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte, versuchen Sie gerade mit Ihrem Kommentar, die Pressefreiheit zu beeinflussen. Haben Sie denn handfeste Beweise für Ihre Behauptungen?

  31. Wenn es zu Risiko-Gebiet Erklärung kommt, kann es sein das nur einzelne Inseln – Gran Canaria und Teneriffa-und nicht gesamte kanarischen Insel zu Risiko Gebiet erklärt werden ?

  32. Ich bin der Meinung das man jede Insel für sich bewährten muss. Aber was nie angesprochen wird sind die Leute denen es scheiss egal ist und so tun als gäbe es den Virus nicht. Ja ich gebe den Menschen eine Mitschuld an diesem kaos.

  33. Das sieht ja nicht gut aus. Ich wollte schon im April das erstemal nach Fuerte reisen. Wegen der damaligen Situation natürlich storniert, bzw. umgebucht auf mitte bis ende Oktober. Anscheinend soll ich nicht auf die Insel, das Schicksal hat was anderes mit mir vor. 😉 Spaß beiseite; bei diesen Zahlen kann es nicht besser werden. Werde mich in den nächsten Tagen mit meinem Veranstalter kurz schließen. Zum Glück kann ich bis 4 Wochen vorher kostenlos stornieren. Sieht so aus, als wenn ich den Resturlaub zuhause verbringen werde. Sehr schade, ich wollte endlich Fuerteventura kennen lernen. Ich drücke mir die Daumen, das nächstes Jahr um diese Zeit der ganze Wahnsinn um Covid 19 vorbei ist, bzw. es endlich einen Impfstoff gibt.

  34. Lieber Herr Wolf,
    haben Sie handfeste Beweise dafür, dass die angeblichen Covid19 Patienten tatsächlich zur Zeit im Krankenhaus stationär behandelt werden, oder nehmen Sie Ihre Berichte aus der Canarische Presse?
    Sind das nicht in der Wahrheit Herzinfarkt und Schlaganfall Patienten, die man Covid19 unterjubelt? Ich möchte Sie freundlich bitten, auch kritische Beiträge zu veröffentlichen, da
    auch in Spanien Demokratie und freie Meinungsäusserung im Gesetz verankert ist.

  35. Ich hatte Glück noch Anfang August auf Fuerteventura gewesen zu sein. War überrascht mit welcher Selbstverständlichkeit viele Reisewillige aus Deutschland ihren Besuch der Insel für September oder Oktober angekündigt hatten. Scheinbar sicher, dass bis dahin keine großen Veränderungen eintreten. Dabei stiegen schon seinerzeit die Zahlen wieder leicht an. Ich hatte Allen geraten möglichst schnell die Reise anzutreten und nicht langfristig zu planen. Meine Vorahnung scheint sich nun leider zu bestätigen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, vielleicht weniger Tage, bis die Kanaren zu den Risikogebieten zählen. Und Viele wollen dann bestimmt nicht mehr reisen. Zumal es dann auch schwieriger wird überhaupt noch Flugverbindungen zu finden. Auch Hotels werden wieder schließen…Mir tut das natürlich Leid, für die Tourismusbranche auf den Inseln und für die Reisewilligen…Ich werde nur noch ganz kurzfristig Reisen planen, in diesem Jahr. Oder es im Zweifel ganz sein lassen…Es bringt nix außer sich der Situation stellen und diese zu akzeptieren.

  36. Ja natürlich wäre das möglich, aber einschlägige Symptome oder gar eine Krankenhauseinweisung sollten doch ein ganz gutes Indiz dafür sein, dass der Test vielleicht doch ein richtig positives Ergebnis anzeigt 😉

  37. Ich finde diesen Link ganz hilfreich: https://grafcan1.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/156eddd4d6fa4ff1987468d1fd70efb6
    Da mein Urlaub auf Fuerteventura im Mai Corona zum Opfer fiel, muss ich nun umdenken: vor Ende Oktober möchte ich noch in den Atlantik hüpfen, und bei Sonnenaufgang meine Runden drehen. Dadurch: Urlaub kürzen, 5-14 Tage Quarantäne einkalkulieren, und hoffentlich doch noch dieses Jahr anreisen, dann wohl sehr spontan. Ich kann mir vorstellen, dass die Kanaren jetzt sehr umsichtig handeln werden, um die Touristen nicht zu verlieren. Ich hoffe einfach nur, dass es klappt mit dem Urlaub, auch für die vielen Beschäftigten dort.

  38. Wenn jemand mit Symptomen getestet wird, dann kann doch das Testergebnis dennoch falsch sein, oder?!

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