Rückkehr der „Afrikanischen Märkte“ im Süden Fuerteventuras

Afrikamarkt_Costa_Calma_web

Am 19.08.2020 hat in Costa Calma der erste „Afrikamarkt“ im Süden Fuerteventuras seit Anfang März stattgefunden. Im Rahmen der Maßnahmen, die die Gesundheitsbehörden zu diesem Zeitpunkt angeordnet hatten, waren diese Art von Veranstaltung nicht mehr möglich und mussten ab dem 11.03.2020 abgesagt werden.

Mit dem ersten Markt in Costa Calma am Mittwoch, den 19.08.2020 sind die belieben Märkte in der Gemeinde Pájara nun wieder zu besuchen. Rund fünf Monate nachdem der letzte Markt stattgefunden hatte.

Markttage und Zeiten

An der Costa Calma sind die Markttage weiterhin Mittwoch und Sonntag. Der Markt wird neben hinter dem Gebäude der Gemeinde aufgebaut, zwischen der Schule und dem Fußballstation.

In Jandia / Morro Jable findet der Markt wie gewohnt wieder Donnerstag und Montag statt. Dort wird der Markt neben dem Shopping Center Cosmo aufgebaut.

Die Märkte finden jeweils vormittags von 9.00- 14.00 Uhr statt.

Maßnahmen

Um den Sicherheitsprotokollen der Gesundheitsbehörden Rechnung zu tragen, gibt es jetzt einen Eingang und einen Ausgang. Desinfektionsgel muss bereitstehen. Die Stände sind entweder 1,5m voneinander entfernt oder müssen durch eine Plane voneinander räumlich getrennt sein. Das Rauchen auf dem Marktgelände ist untersagt. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutz ist auf dem gesamten Markt obligatorisch.

Wieder einmal: keine Info aus Pájara

Der erste Markttag an der Costa Calma war leider nicht gut besucht. Das lag aber sicherlich auch daran, dass es im Vorfeld keinerlei Ankündigungen gab.

Trotz schriftlicher Nachfrage bei der Gemeinde von Pájara haben wir erst am frühen Nachmittag des 19.08.2020 von der Stadträtin für Verbraucher und Märkte die Bestätigung bekommen, dass die Märkte wieder stattfinden dürfen.

Bei einem Dauer-Event, der bei den Touristen der Insel immer sehr beliebt war, hätte es schon Sinn gemacht, diesen durch eine Ankündigung – zumindest auf der eigenen Webseite der Gemeinde, wenn schon nicht durch eine Pressemitteilung – anzukündigen.

Die sogenannten Afrikanischen Märkte haben schon immer polarisiert. Für den einen ist ein Fuerteventura Urlaub ohne den Besuch des Afrikanischen Markts kein „richtiger Urlaub“ andere finden diese Art von Märkten nicht schön und kommen dann auch kein zweites Mal dorthin. Glücklicherweise ist es aber auch hier so, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er das Marktangebot wahrnimmt oder eben nicht…

Sicherlich werden die nächsten Markttage besser besucht sein. Zu hoffen bleibt, dass dann langsam aber sicher auch diejenigen Standbetreiber wieder teilnehmen, die jetzt noch nicht wieder am Start waren.

16 Kommentare

  1. Liebe Fuerte-Fans,
    ich finde Eure Kommentare einfach herrlich. Es ist doch wunderbar, dass es unterschiedliche
    Meinungen gibt; die sollte man akzeptieren. Kein Mensch muss den Afrikanischen Markt besuchen, kein Mensch muss All-Inklusiv buchen (meine Frau ist übrigens ganz froh, dass sie im Urlaub verwöhnt wird). Und so verteilen sich die Urlauber auf der ganzen Insel, ist doch schön.

  2. Darf ich davon ausgehen, dass all jene, die diese Märkte rigoros ablehnen auch so konsequent sind, keine der Hotels mit Rundumverpflegung oder gar AI zu buchen?Das schadet der einheimischen Gastronomie- Handelsinfrastruktur ungleich mehr als solche Märkte. Wir buchen z.B. schon seit Jahren keine Unterkunft im Süden, hier ist wegen der vielen Rundumsorglosverwöhnten Hotelurlauber mit Gastronomie bis auf wenige Ausnahmen nicht viel los. Da wir lieber in Appartements oder Bungalows wohnen, uns größtenteils vor Ort mit einheimischen Produkten selbst versorgen und abwechselnd einheimische Gaststätten aufsuchen, hat es uns seit 10Jahren nach Galeta de Fueste verschlagen. Hier dominieren die Engländer, diese sind offenbar nicht ganz so Hotelaffin wie wir Deutschen, jedenfalls ist das gastronomische Angebot hier deutlich größer und abwechslungsreicher als in Jandia (Ausnahme im Altort Morro), vom Legoland Costa Colma garnicht zu reden….

  3. Ich war in Jandia und es war ein Start mit wenig Ständen und Besuchern. Gut organisiert nach den Hygieneregeln. Und es gibt für jeden Geschmack etwas! Schaut vorbei !

  4. Es ist zur Zeit einfach nicht in Ordnung bei den steigenden Fallzahlen der Infektionen sollche Events
    zu veranstallten , nichts gegen die Afrika Märkte , wenn aber selbst auf den Terassen der Restaurants ein Rauchverbot gilt , obwohl teilweise 3 bis 4 Meter abstand zum Nachbartisch ist und das bei ständigem Wind ,und das Gegenteil in den Cafeterias wo ein mind.Abstand bis 2 Meter gilt
    wo man Morgens beim Frühstück Rauchen darf, irgendwie Typisch Spanisch !!!

  5. @ Fuertefan – Leider ist aber Fuertealoe nur auf disem Afrikamarkt vertreten und das rechtfertigt für mich den Besuch dort..

  6. Lasst die Jungs und Mädels doch auch Geld verdienen. Ihr meckert wenn sie nicht arbeiten und meckert wenn sie was arbeiten. Euch kann man es nicht recht machen. Sicher ist dort viel Ramsch und Zeug was kein Mensch dann geht einfach nicht hin und kauft nichts. Vermissen wird euch da keiner.

  7. Fuertefan
    wie kann man so ein Mist schreiben,du brauchst ja nicht hingehen
    du kaufst in Deutschland dein Obst und Gemuese beim Bauern und nicht
    im Supermarkt Ha Ha

  8. Ich finde es schon sehr anmaßend, Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, derart zu verumglimpfen. Wie im Artikel bereits geschrieben, niemand muss dort hingehen! So wie ich die Afrika-Märkte hier erlebt habe, war es der übliche Tandladen. Und doch gibt es den einen oder anderen Anbieter, der korrekte Ware zu einem fairen Preis feil bietet. Also, bitte nicht alle über einen Kamm scheren.

  9. Ich finde auch, dass einheimische Händler Unterstützung verdient haben und brauchen können. Beim ersten Besuch auf Fuerte haben wir uns den Afrikamarkt angeschaut und festgestellt „braucht man nicht wirklich“ 😉
    Reinhard, mich als Raucher würde interessieren was daran schwachsinnig ist, auf dem Markt nicht rauchen zu dürfen? So schwer kann es doch nicht sein, Gegebenheiten zu akzeptieren.

  10. Moin Moin, ich fliege nun schon seit 1990 nach Fuerte, nicht immer aber oft. Ich habe noch NIE einen Markt dieser Art besucht. Er wird nicht gebraucht. Es gibt leider noch eine Menge anderer Geschäft, die kein Mensch braucht. Die Waren die dort verkauft werden sind es nicht wert. Sicherlich gibt es erheblichen Investitonsstau in Jandia / Morro. ( ich lasse Corona mal völlig außen vor ). Diese Geschäfte mit den ganzen Plagiaten sollten verschwinden. Ich mag die Einheimischen Menschen auf der Insel, die Qualität, die Freundlichkeit, das Wetter immer bestens, das Licht, die Fuertezeitung…..einfach alles…bis auf das besagte…..ich möchte nicht nörgeln, weil ich einen deutschen Ausweis habe, denn leider ist vieles hier in Germany auch grauenhaft….Fuertefan hat natürlich recht…

  11. Ich dachte diese Märkte wären für immer Geschichte.
    Fuerteventura hat tolle eigene Märkte mit spanischem Handwerk und spanischen Köstlichkeiten. Wer braucht denn diese billigen Immitationen von Markenprodukten aus Massenproduktionen und den tausenden an billigen Uhren, Sonnenbrillen, billige Kosmetik und und und. Die Urlauber sollten doch die Einheimischen, den Majoreros, mit ihren Einkäufen unterstützen. Auch gibt es tolle Geschäfte an der Promenade der Avenida de Saladar.
    Man kann auch nett in Betancuria, Antigua, Oasis-Park, Vega de Rio Palma und weiteren Orten regional einkaufen.
    Man sollte doch in der heutigen Zeit nachhaltig und hochwertig kaufen und nicht dieses billige Zeug was nach kurzer Zeit sowieso auf dem Müll landet.

  12. ..ist der afrikanische Markt in Morro auch schon wieder? ich würde es gut finden, und ihn natürlich wieder besuchen! Ja, das gehört dazu! Wenn nicht, wärs aber auch keine Hürde!

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