Mann schmuggelt 737 Gramm Kokain nach Fuerteventura: Am Hafen klicken die Handschellen

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Am Samstag, den 07.11.2020 haben Beamte der National Polizei in Puerto del Rosario einen Mann mutmaßlich beim Schmuggeln von Kokain erwischt.

Der 41jährige, der bereits polizeilich auffällig geworden sein soll, war in einer Routinekontrolle im Hafen von Puerto del Rosario von den Beamten kontrolliert worden. Der Mann war mit seinem Auto von der Fähre gekommen, die Las Palmas de Gran Canaria mit dem Hafen von Puerto del Rosario auf Fuerteventura verbindet.

Die Beamten hielten den Wagen an und baten den Fahrer, sich auszuweisen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wagens fanden die Beamten vier verdächtige Pakete unter dem Fahrersitz.

Wie sich später herausstellte, enthielten diese vier Pakete insgesamt 737g Kokain.

Drogenschmuggel – Haftstrafe von bis zu 6 Jahren droht

Der 41jähirge wurde festgenommen und muss sich nun wegen Drogenschmuggels vor dem zuständigen Gericht in Puerto del Rosario verantworten.

Das Delikt „Trafico de drogas“, also „Drogenverkehr“ beinhaltet mehrere Delikte wie den Anbau, die Herstellung, den Drogenhandel und den Drogenschmuggel. Außerdem ist im entsprechenden Artikel 368 des spanischen Strafgesetzbuchs (Código Penal) auch das Bereitstellen von Drogen oder die Förderung des Drogenkonsums geregelt.

Der Schmuggel von harten Drogen wird mit einer Haftstrafe von drei bis sechs Jahren und einer Geldstrafe im einfachen bis doppelten Wert der geschmuggelten Drogen bestraft. Wer einschlägige Vorstrafen aufweist, den erwarten eher Strafen im oberen Bereich der Gefängnisstrafen.

Erst am 20. Oktober 2020 war im Hafen von Morro Jable eine 31jährige Frau festgenommen worden, weil sie 415 Gramm Heroin im Gepäck dabei hatte. Die Frau war ebenfalls in einer Fähre nach Fuerteventura gekommen. In diesem Fall hatte die Polizei nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Festnahmen folgen könnten. Derzeit ist aber kein direkter Zusammenhang zwischen den beiden Fällen bekannt.

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