Fuerteventura: Guardia Civil löst Party mit 84 Teilnehmern in einer Ferienwohnung in Corralejo auf

Illegale-Party-in-Corralejo

Beamte der Guardia Civil und der Gemeindepolizei von La Oliva im Norden Fuerteventuras haben in der Nacht zum 18.04.2021 eine Party in einer Ferienwohnung in Corralejo aufgelöst.

Insgesamt 84, überwiegend italienische und französische Touristen feierten dort ohne Masken und Sicherheitsabstände und ohne Einhaltung der weiteren Coronaregeln wie die nächtliche Ausgangssperre und die maximal erlaubte Gruppengröße bei Versammlungen.

Mehrere Nachbarn hatten die Polizei verständigt und sich wegen der Lärmbelästigung um 3 Uhr morgens beschwert.

Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, konnten sie bestätigen, dass aus der Ferienwohnung sehr laute Musik und Gebrüll zu hören waren. Außerdem sahen die Beamten mit eigenen Augen, dass die Vorschriften zur Eindämmung der Coronapandemie nicht eingehalten wurden, hieß es in der Pressemitteilung der Guardia Civil.

Die Polizei schrieb gegen die Partyteilnehmer Anzeigen wegen des Nichttragens von Masken (Bußgeld 100€) und wegen Überschreitung der zulässigen Personenzahl bei Versammlungen und wegen Verstößen gegen die nächtliche Ausgangssperre, die während der derzeitigen Corona-Warnstufe 2 gilt.

Außerdem waren zahlreiche Autos vor der Ferienwohnung falsch geparkt, wofür ebenfalls die entsprechenden Anzeigen geschrieben wurden.

8 weitere Wohnungspartys in derselben Nacht in Corralejo

Die Wohnungspartys mit 84 Teilnehmern war bei weitem nicht der einzige Einsatz der Polizei in dieser Nacht in Corralejo.

Die Polizei löste insgesamt weitere 8 Wohnungspartys auf, bei der die Corona-Vorschriften nicht eingehalten wurden. Allerdings handelte es sich um kleinere Partys mit Gruppen von bis zu 10 Personen.

Die Vorschriften der Corona-Warnstufe 2 („gelbe“ Ampel) erlauben zurzeit nur Versammlungen von maximal 6 nicht zusammen lebenden Personen. In der Zeit von 23.00 bis 6.00 Uhr gilt eine Ausgangssperre.

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9 Kommentare

  1. @Ulrike
    In der Mehrzahl waren das italienische und französische Touristen. Also keine Einheimischen.

  2. Auch meine Frage… waren es Touristen oder Einheimische???
    Wenn es Einheimische waren, dann brauchen sie sich nicht wundern, dass kein Tourist mehr anreisen möchte, wenn die es immer noch nicht verstehen wollen, was CORONA mit Einem machen kann.
    Überall das gleiche Dilemma,
    Bin auch nicht sicher ob Geldbußen die korrekte Strafe sind.
    Schade für den Tourimus.

  3. Diese Leute sollten sofort von der Insel verwiesen werden und das für immer. Falls es auch einheimische Landsleute waren Sozialstunden auf einer crovid Station machen lassen.
    Die ,, Geldstrafe“ ist viel zu niedrig.

  4. Die einzige Variante des Denkens ist :Gleichgültigkeit und Ignoranz !
    Solche Leute gehören weggesperrt !!

  5. Dummheit dieser Menschen, von denen es zu viele gibt, führt bestimmt noch zu vielen Ansteckungen und zum Sterben von vielen Menschen. Da wünsche ich mir, dass die Rechtsprechung möglicht schnell geändert wird und es sehr hohe Strafen geben wird. Wer mag schon ins Gefängnis. Diese Strafen aber nicht nur auf Fuerte.

  6. 100,-€ Bußgeld – das ist doch ein schlechter Witz. Bei mind. 1000,- €würden es sich die Unverbesserlichen eher überlegen, ob die Party das wert ist. Oder eben wahlweise – wenn nicht bezahlt werden kann – Gefängnisstrafe und Ausweisung bei nicht auf Fuerteventura gemeldeten.

    Sorry, das ist doch ein schlechter Witz. So lange nicht härter durchgegriffen wird, wird sich auch nichts ändern.

  7. …versteht man doch überhaupt nicht…

    Die einzige Variante des Denkens ist doch : Diese Menschen wußten gar nicht , daß dieses alles nicht erlaubt ist – kann doch sein…

    Grüße

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