Wieder 2 Pateras mit insgesamt 65 Afrikanern vor Fuerteventura entdeckt

Sasemar-und-Salvamar-Fuerteventura

Bereits am 07.04. und am 08.04. waren Schlauchboote mit 59 und 65, insgesamt also 124, Menschen vor der Küste von Fuerteventura entdeckt wurden.

Das anhaltend günstige Wetter mit wenig Wind und entsprechend glattem Meer hat offenbar weitere Migranten bewogen, gerade jetzt mit ihren Schlauchbooten die gefährliche Fahrt von Afrika über den Atlantik zu den Kanaren zu beginnen.

Und so wurden auch am 09.04.2021 wieder zwei Flüchtlingsboote in den Gewässern vor Fuerteventura entdeckt.

Auf einem der beiden Boote befanden sich 30 Personen, auf dem anderen 35.

Um 12:44h verständigte die Guardia Civil die Seerettung und meldete die Sichtung eines Boots, das sich rund 20,5 Seemeilen (rund 37 Kilometer) südlich von Costa Calma befand. Das Boot soll im Morgengrauen von der Hafenstadt Tarfaya im Süden Marokkos aufgebrochen sein.

Die Seerettung entsandte das Rettungsboot Salvamar Mizar und das SAR-Flugzeug Sasemar 103, um den Insassen des Schlauchbootes zur Hilfe zu kommen. Auf dem Weg dorthin entdeckte die Besatzung des Suchflugzeugs ein weiteres Migrantenboot rund 18,5 Seemeilen (rund 34 Kilometer) vor Morro Jable im Süden Fuerteventuras.

Die Salvamar Mizar nahm die Menschen von beiden Schlauchbooten an Bord und brachte sie in den Hafen von Gran Tarajal, wo sie am Abend eintrafen. Die Migranten werden mittels PCR-Test auf eine mögliche Corona-Infektion getestet und müssen anschließend mindestens 10 Tage eine Quarantäne in einer eigens dafür eingerichteten Halle verbringen.

Weiterer Einsatz vor Lanzarote

Am selben Tag kam die Seerettung einem weiteren Schlauchboot rund 15 Kilometer vor der Küste von Lanzarote zur Hilfe. Auf dem Boot befanden sich 25 Afrikaner, darunter möglicherweise 6 Minderjährige.

Die Migranten gaben an, von der marokkanischen Hafenstadt Safi rund 520 Kilometer nordöstlich von Lanzarote gestartet zu sein.

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