Flughafenbetreiber: im kommenden Winter 33% mehr Flugkapazitäten nach Fuerteventura als 2019

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Es gibt viele Anzeichen für eine kräftige Erholung der Tourismusbranche auf Fuerteventura in der anstehenden Wintersaison. Viele Hotels melden bereits jetzt bis Ende des Jahres hohe Auslastungen. Einige dürften sogar zu 100% belegt sein. Allerdings sind z.B. in Costa Calma noch längst nicht alle Hotels wieder geöffnet.

Ein wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der Tourismusbranche auf Fuerteventura waren auch in der Vergangenheit schon die von den Fluggesellschaften geplanten Passagierkapazitäten. Sie geben Aufschluss darüber, wie die Fluggesellschaften die Entwicklung der Nachfrage auf den von ihnen angebotenen Flugrouten einschätzen.

Viele zur Verfügung stehende Sitzplätze bedeuten zumindest, dass entsprechend viele Urlauber kommen können. Ob sie dann auch tatsächlich kommen, steht in den ungewissen Zeiten natürlich auf einem anderen Blatt, aber zumindest besteht die Möglichkeit.

In 2019 litt Fuerteventura als Reiseziel noch immer unter den Folgen der Pleiten von Air Berlin, Germania, Thomas Cook und diverser anderer Fluggesellschaften und Reiseveranstalter. Es gab einfach nicht genug Flüge, um der Nachfrage gerecht zu werden und Fuerteventura verlor massenhaft deutsche Urlauber.

Kräftiges Wachstum in Spanien, auf den Kanaren und besonders auf Fuerteventura erwartet

Der spanische Flughafenbetreiber AENA hat Ende Oktober die geplanten Passagierkapazitäten für die Wintersaison 2021/2022 bekannt gegeben. Für die Tourismusbranche läuft die Wintersaison vom 31.10.2021 bis zum 26.03.2022.

Für ganz Spanien erwartet AENA einen Anstieg der Flugkapazitäten und 4,2% im Vergleich zu 2019 auf 108,8 Mio. Plätze [es wird dabei sowohl die Ankunft als auch der Abflug gezählt].

Noch wesentlich deutlicher ist der Anstieg der Flugkapazitäten zu den Kanarischen Inseln. Hier erwartet AENA ein Plus von 20% auf 25,6 Mio. Sitze.

Den höchsten Zuwachs der geplanten Passagierkapazität gegenüber 2019 aller spanischen Flughäfen verzeichnet jedoch Fuerteventura. Hier sieht AENA einen Zuwachs von 33% auf rund 3,4 Mio. Passagiere. Damit könnten bis zu 1,7 Mio. Passagiere nach Fuerteventura fliegen.

Allerdings sind geplante Flugkapazitäten nicht in Stein gemeißelt. Schon in 2019, lange vor Corona, zeigte sich, dass geplante Flüge auch gestrichen werden können.

Für die Tourismusindustrie auf Fuerteventura wäre jedoch eine gute Verfügbarkeit von Flügen zu angemessenen Preisen eine notwendige Voraussetzung dafür, dass Unternehmen und deren Mitarbeiter auf Fuerteventura wieder Geld verdienen können.

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5 Kommentare

  1. Bis jetzt haben sich die Preise in der Gastronomie noch nicht stark verändert. Jedoch ist das Angebot und die Qualität der Speisen nicht mehr so wie wir es gewohnt waren. Vielleicht setzt man da mehr auf junge Leute, die meistens ohnehin mehr auf Fast Food stehen und keine großen Ansprüche stellen. Dann hätten wir tatsächlich Verhältnisse wie auf Mallorca.

  2. Was nützen die höheren Flugkapazitäten, wenn keine Leihwagen zur Verfügung stehen? Billige Flüge ergibt günstige Preise, dadurch spricht man wieder anderes Publikum an.
    Ziel Zustände wie auf den Balearen?

  3. Wenn das Mietwagenproblem nicht gelöst wird, werden wohl viele Vermieter von Ferienhäusern- und Wohnungen nicht von diesem Aufwärtstrend profitieren. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das Problem und die damit verbundenen exorbitanten Preise für die Mietwagen, nur auf ihre geringe Verfügbarkeit zurückzuführen sind, oder ob die Vermieter nicht doch mit einem Schlag ihre Verluste durch die Pandemie wieder hereinholen möchten.

    • Wenn das Mietwagenproblem nicht gelöst wird, bleiben die Flieger leer, ich frag mich echt wo all die Autos hin sind. Naja die Vermieter können ja nach Afrika gehen und dort Kärtchen an die Autos stecken, zwecks Export nach Spanien LOL

      wenn wir die Grünen aka Öko-Maoisten machen lassen löst das Problem auch, keine Flüge mehr, keine Autos mehr, nur noch Unkrautjäten auf den Feldern zwecks Umerziehnung.

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