Kitefoil World Series 2021 Ende November auf Fuerteventura

Kitefoil-2021-auf-Fuerteventura

Vom 23. bis 27. November 2021 wird das vorletzte Rennen der Saison der Kitefoil World Series zum ersten Mal auf Fuerteventura ausgetragen.

Neben dem PWA Windsurf- und GKA Kiteboard-Worldcup, der 2020 und 2021 coronabedingt ausfallen musste, wird Fuerteventuras Süden damit zum Austragungsort für einen weiteren internationalen Wassersport-Event.

Die Veranstalter haben den Strand von Risco el Paso für den Wettbewerb ausgewählt.

Beim Kitefoil Racing müssen die Teilnehmer einen Bojenkurs umfahren. Wer als erster ankommt, gewinnt das Rennen.

Im Gegensatz zum „normalen“ Kitesurfen gleitet man beim Kitefoil auf einer Art Tragfläche, die mit einer schwertähnlichen Verlängerung, dem sogenannten „Mast“, mit dem Heck des Boards verbunden ist.

Dank des Hydrofoils wird der Wasserwiderstand deutlich reduziert, sodass man beim Kitefoil bei noch weniger Wind ins gleiten kommt, als beim „normalen“ Kitesurfen.

Daher ist diese Disziplin nicht auf die extrem starken Winde angewiesen, die im Juli und August normalerweise auf Fuerteventura wehen. Dank des Kitefoil lässt sich die Wettkampfsaison auf Fuerteventura auch auf die Herbst- und Wintermonate ausdehnen, in denen der Wind deutlich schwächer weht als im Sommer.

Da Profisport-Organisationen wie die IKA, die die Kitefoil Word Series seit 2016 veranstaltet, viele Anstrengungen unternehmen, damit ihre Wettbewerbe eine möglichst große Aufmerksamkeit in den Medien erreichen, könnten die Bilder, die dann um die Welt gehen, eine hervorragende Werbung für Fuerteventura als Reiseziel auch in den Wintermonaten sein.

Kitefoil bei Olympia 2024 in Paris

Die Disziplin „Formula Kitefoil“ wird im Jahr 2024 in Paris erstmals olypisch sein. Die olympische Disziplin ist zwar ähnlich wie die, die Ende November auf Fuerteventura ausgetragen wird, allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede im Reglement.

Bei der Kitefoil World Series gibt es praktisch keine Beschränkungen bezüglich des Materials, das für die Rennen verwendet werden darf, insbesondere auch nicht bezüglich der Anzahl der eingesetzten Boards und Kites. Es ist eine offene Klasse.

Bei der olympischen Klasse „Formula Kitefoil“ dürfen die Teilnehmer für einen Wettbewerb jeweils nur ein Board und maximal 4 Kites registrieren. Dabei muss es sich um Serienmaterial von zugelassenen Herstellern handeln.

Dies senkt nicht nur die Kosten für die Materialbeschaffung, sondern auch die Reisekosten. Schließlich muss das teure Material ja auch noch zu jeder Veranstaltung um die Welt geflogen werden.

Um in der offenen Klasse wettbewerbsfähig zu sein, ist dagegen ein sehr hoher finanzieller Aufwand erforderlich.

Daher ist es auch eher unwahrscheinlich, dass bei dem Event auf Fuerteventura lokale Sportler teilnehmen bzw. mit wettbewerbsfähigem Material antreten werden.

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