Falschmeldung: 9jähriges deutsches Mädchen ist nicht tot

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Mit Bedauern hat die Notfallzentrale 112 bestätigt, dass es am Montag, den 14.03.2022 zu einer Falschmeldung gekommen ist.

Das 9jährige Mädchen, das am Sonntag, den 13.03.2022 mit seinem Vater auf La Gomera von einer Welle erfasst worden war, als es in den Felsenbecken badete, lebt. Sie liegt weiterhin in kritischem Zustand im Hospital de la Candelaria, wohin sie von La Gomera verlegt wurde.

Der 66jährige Vater des Mädchen, dessen Nationalität ebenfalls als deutsch angegeben wurde, konnte nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Das Mädchen hingegen wurde gerettet und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

4 Tote am Sturmwochenende

Damit ist die korrigierte Zahl der Toten, die der Sturm „Celia“ auf den Kanaren forderte, auf vier korrigiert worden.

Am 12.03.2022 wurde auf El Hierro, ebenfalls bei den Felsenbecken eine Frau von einer Welle erfasst. Sie konnte nur noch tot geborgen werden.

Auf Teneriffa waren zwei Männer ebenfalls in der Nähe von Felsenbecken, auch natürliche Schwimmbecken genannt, im Wasser in Not geraten. Während der Rettungshubschrauber einen 36jährigen Mann retten konnte, kam für den zweiten Mann jede Hilfe zu spät. Sein Leichnam konnte erst am darauffolgenden Tag geborgen werden.

Am Sonntag, den 13.03.22 war es auf Fuerteventura ebenfalls zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen. Eine 50jährige Frau war an der Küste von Pájara leblos aus dem Wasser geholt worden. Der Versuch, die Frau wiederzubeleben war leider erfolglos.

Der letzte tödliche Unfall ereignete sich ebenfalls am Sonntag. Auf La Gomera war ein 66jähriger Vater mit seiner 9jährigen Tochter beim Schwimmen in den Felsenbecken von Hermigua von einer Welle erfasst worden. Wie oben bereits gemeldet, wurde der Vater tot geborgen, das Mädchen befindet sich weiterhin hin in kritischem Zustand im Krankenhaus auf Teneriffa. Dorthin hatte man sie von La Gomera verlegt.

Weiterhin Alarmstufe orange wegen Küstenphänomen auf Fuerteventura

Auch am Dienstag, den 15.03.2022 gilt noch bis 17.59 Uhr der orange Alarm wegen Küstenphänomen und noch bis 14.59 Uhr gelber Alarm wegen Sturmböen.

Gewarnt wird vor Kreuzsee aus Nord oder Nordwest, die Wellen mit bis zu 6 Metern Höhe hervorbringt. Der Wind soll in Böen bis zu 70 Stundenkilometer erreichen. Aber auch beim gelben Alarm wegen Küstenphänomen, der noch bis 14.59 Uhr am Mittwoch, den 16.03.22 andauert, werden noch Wellen in Höhe von 4 bis 5 Metern erwartet. Daher kann von einer Entwarnung bisher noch keine Rede sein.

Daher unser dringende Bitte: haltet Abstand von der Küste. Zwischendurch kann es Wellen geben, die viel höher sind, als alle anderen vorher. Durch den Regen und gegebenenfalls die Gischt sind die Felsen rutschig. Das erhöht die Gefahr von Stürzen.

Eine rote Fahne bedeutet Badeverbot, nicht die Bitte, nicht ins Wasser zu gehen!

Fast muss man sagen, dass gut ist, dass es am Dienstag bisher kalt und regnerisch ist. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass viele Menschen sich zu nah ans Meer herantrauen.

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