Liegen, Sonnenschirme und Strandbuden sollen zurück an die Strände in Fuerteventuras Norden

Liegen-Correlejo-Fuerteventura

Die Gemeinde La Oliva im Norden von Fuerteventura bereitet sich darauf vor, die Liegen, Sonnenschirme und Strandbuden wieder zurückzuholen.

Dies verkündete die Gemeindeverwaltung von La Oliva am 29. Juli 2022 auf ihrer Webseite.

„Es erheben sich viele Stimmen dagegen, dass unsere Strände frei von Liegen und sonstigen Dienstleistungen sind. Diese Stimmen unterstützen die Stimme der Gemeinde, die unermüdlich daran gearbeitet hat, diese Situation umzukehren, die tausende von Nutzern unserer spektakulären Strände und unser Ansehen als Ziel für Qualitätstourismus betrifft“.

„Mit dieser Absichtserklärung hat die Bürgermeisterin von La Oliva, Pilar González, die aktuelle Situation bewertet, die ihren Ursprung im Jahr 2016 hat, als eine Auftragsvergabe erfolgte, die aufgrund von Anzeigen wegen Unregelmäßigkeiten vor den Gerichten landete und die dazu führte, dass die Küstenbehörde wegen der Nichteinhaltung der einschlägigen Gesetze eine Verwarnung aussprach und die jetzige Gemeinderegierung dazu verpflichtete, aufgrund der Nachlässigkeit der vorherigen tätig zu werden oder ein Bußgeld zu riskieren.

Eine der Auflagen, die die Küstenbehörde der Gemeinde erteilt hat, war die Beseitigung aller nicht autorisierten Installationen von den Stränden, bevor diese Aktivitäten durch eine neue Ausschreibung legalisiert würden.

Deshalb und weil sich einige geweigert haben, ihre illegale Situation aufzugeben, hat die Gemeinde entsprechende Verfahren eingeleitet, die es ermöglichte, die Demontage durchzuführen.

Nachdem diese Aufgabe erledigt ist, bleibt nach Auffassung der Gemeinde ein Schritt weniger zu tun, damit die Strände wieder über die grundlegenden Dienstleistungen eines qualitativ hochwertigen Urlaubsziels verfügen.

Mit der neuen Ausschreibung machen wir unsere Strände wieder zum dem Ort, den sie verdienen zu sein“, ergänzte die Bürgermeisterin.

Wie lange die Ausschreibung und Vergabe von neuen Konzessionen für die Vermietung von Liegen und Sonnenschirmen, den Betrieb von Chringuitos (Strandbars) und Wassersport-Centern jedoch dauern kann, verschwieg die Gemeinde in ihre Pressemitteilung.

Ein solches Verfahren kann viele Monate dauern, sodass kaum damit zu rechnen sein dürfte, dass es noch in laufenden Jahr 2022 wieder Liegen und eine Wassersportstation in Corralejo geben wird.

In diesen Artikel erfahrt ihr mehr darüber, warum die Strandliegen und das Wassersportzentrum von den Grandes Playas verschwinden mussten.

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18 Kommentare

  1. einen gewissen „Luxus“ möchte ich am Strand schon haben.Liege und Schirm gehören dazu.
    Habe für September Lanzarote gebucht,weil ich nicht denke dass sich bis dahin in Fuerte was tut…..Leider 🙁

    • Im Süden von Fuerteventura gibt es reichlich Liegen. Man muss also deshalb nicht nach Lanzarote ausweichen, zumal der Süden von Fuerteventura in Sachen Strände zweifelsfrei mehr zu bieten hat als Lanzarote.

  2. Wir hoffen sehr, dass wir im Oktober / November 2022 wieder Sonnenliegen und -schirme in den Grandes Playas bei Corralejo vorfinden werden! Nach 27 Jahren Corralejo wollen wir uns als 70 – jährige Personen nicht mehr in den Sand legen und uns der prallen Sonne aussetzen.

    • So geht es mir auch, deshalb fahre ich nacht gefühlten Ewigkeiten nicht nach Corralejo dieses Jahr. Sehr sehr schade. Dieses Jahr gehts nach Jandia. Ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder Liegen und Schirme vorhanden sind. In einem Oliva Beach Forum wurde ich für meine Meinung über das fehlen der Liegen angegangen und mir gesagt, ich könne ja wegbleiben.

  3. Vor Anreise wußten wir schon, dass es dort keine Liegen mehr gibt. Trotzdem haben wir den tollen Strand mit dem grandiosen Blick nicht missen wollen und waren dort. Mit Windschutz und Sonnenschirm. Kann man mal machen, aber die Liegen waren schon besser und ein gewisser Luxus.
    Alternativ, aber überhaupt nicht zu vergleichen, haben wir die Playa Blanca mit ein paar Liegen und einer total coolen Strandbar entdeckt. Zumindest alle paar Tage geht der Abstecher dort hin.
    Vielleicht wird es ja wieder was mit den Liegenzonen an den Grandes Playas.

  4. Mittlerweile ist es so, dass an Dingen die altbewährt und schon Jahrzehnte lang sehr gut funktioniert haben endlich jemand etwas gefunden hat. Es geht einfach nichts mehr ohne das von irgend einer Seite etwas negatives gefunden wird. Dieser Trend ist einfach erbärmlich.

    • Bevor man diese Urteil fällt, sollte man wissen, dass die Vergabe einiger der Lizenzen, um die es hier geht, von Anfang an unter Korruptionsverdacht standen. Das genaue Hinsehen ist möglicherweise ein Indiz dafür, dass man in Spanien seit einigen Jahren zumindest versucht, auch gezwungenermaßen durch europäisches Ausschreibungsrecht, die Korruption bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen in den Griff zu bekommen. Etwas Negatives finden allein reicht aber nicht. Auch in Spanien hat jeder das Recht, gegen eine behördliche Maßnahme zu klagen oder eine einstweilige Anordnung gegen eine Schließung zu erwirken. Und so muss im Zweifel immer ein Gericht entscheiden, ob das Gefundene auch tatsächlich von Bedeutung ist.

    • Sowohl @Arthur als auch @Thomas haben meiner Ansicht nach kurz auf den Punkt gebracht, was unfassbar viele Menschen hier online ,vor Ort und natürlich aus Urlaubersicht zu diesem Dauerthema bewegt.

      Und wieder mal wird offensichtlich, dass jede Medaille , auch diese, wieder mal zwei Seiten hat.

      In den letzten Monaten ist hier viel veröffentlicht und diskutiert wurden zum Thema Riu Oliva Beach/Tres Islas, die bisherige Krönung dieses Schmierentheaters empfanden und empfinden viele, wie auch ich, die aggressive Beräumung des wohl beliebtesten Strandes nördlich von Jandia von Liegen, Bars und Sportanlagen.

      Wie oft und richtig erläutert und kommentiert wurde, waren dafür wohl, wie hier vermutlich üblich, rechtliche Gründe und Versäumnisse ausschlaggebend.
      Offenbar allerdings von beiden Seiten – des Gesetzes und des Betreibers. Somit wurde geduldet, gemoschelt, verschleppt, übersehen…den von korrupt zu sprechen, sollte man sich nicht anmaßen…;)
      Vermutlich hatten mit der vorhandenen Situation alle Seiten ein stillschweigendes Agreement zum Vorteil und Nutzen aller. Nirgendwo auf Fuerteventura gibt es einen vergleichbaren Strand mit diesem Szenario des türkisblauen, fast immer zum baden einladendem Wasser, die sanfte Neigung der Bucht , welche sicht- und sichelförmig an die kleine Insel Los Lobos grenzt und als grandiose Horizontwandmalerei Lanzarote wie ein 3D Spektakel zwischen Ozean und Himmel auftauchen lässt…mal meer – mal weniger 😉
      Im Rücken die heiße Sandwüste und die roten Vulkankegel von Montana Roja … eines der malerischsten Bilder der Insel .
      Dieser Strand ist seit über 50 Jahren nahezu unverändert beliebt und unverändert in seiner Struktur erhalten, da die Kapazität der Hotels ja bis auf die Mitte der Neunziger hinzugekommenen Bungalowanlagen unverändert geblieben ist.
      Entsprechend hat sich lediglich die Anzahl der Tagesgäste ändern können, die sich mit der stetig ansteigenden Mobilität auf der Insel vergrößerte, allerdings langsam, aber beständig.

      Ich selbst besuche diesen Strand seit knapp 30 Jahren und liebe ihn noch so wie am ersten Tag und ich kann definitiv festhalten, dass sich hier im Laufe der Jahrzehnte keine negative Veränderung hinsichtlich ökologischer oder umweltschädlicher Faktoren ergeben hat, zumindest keine mir oder dem Urlauber ersichtlichen.
      Die kleinen Strandbars waren das iTüpfelchen, ein paar hundert Meter hinter der Klippe des Tres Islas der Surfstrand eine Augenweide für Aktive oder Besucher.

      Die riesige Sanddüne , welche dabei im 0,001% Bereich Fläche abgeben musste, hat in meinen Augen von dieser Situation eher gewonnen als verloren. Welchen Sinn würde es ergeben, zwar aus mehreren km Entfernung über das Sandmeer zu schauen (wenn man einen Vulkan besteigt!) aber sie weder durchqueren noch an ihrem herrlichen Strand zu Gast sein zu dürfen?

      Ökologische oder umweltschädliche Vorbehalte????

      Was bitte hätte dann Las Vegas in der Wüste zu suchen? Rom in den sieben Hügeln? Barcelona an der spanischen Küste? Berlin im märkischen Wüstensand?

      Wer also hier hier diese Aspekte anbringt, will eher das Herzstück des touristischen Nordens und damit eine Lebensader der Insel zerstören, nicht aber wirklich die Zukunft der Insel retten.

      Dahingehend finde ich diesen im Artikel beschriebenen „Vorstoß“ der Bürgermeisterin sehr richtig, sei er nun unter Protest oder aus Überzeugung entstanden. Sie selbst weiß wohl am besten, welchen Schaden es dem Norden bringen würde, wenn hier die Besucher oder Touristen wegblieben. Unbewachte Naturstrände gibt es immer noch genügend.

      Dies alles allerdings auf rechtlich einwandfreien Boden zu stellen, ist selbstverständlich Grundlage für die zukünftige Gestaltung. Ich wage nicht im mindesten die Hintergründe der jahrelangen Zwistigkeiten zu beurteilen, gehe aber fest davon aus, dass hier Kompromisse gefunden werden müssen – IM Namen der Vernunft und Erhaltung eines der zweifelsfrei attraktivsten Hotspots der Insel.

      • Super!!!! Alles auf den Punkt gebracht – sind auch schon seit 41 !!! Jahren am Grandes Playas
        Wir wollen hoffen ✊🏻✊🏻✊🏻✊🏻

  5. Wofür die blaue Flagge???
    Weit und breit keine Toilette, nicht einmal für das Personal von Strandbar und Surfschule.
    Das ist ekelhaft, hier kann man auch ganz schnell fahrbare Lösungen schaffen, wenn man nur will.

  6. Wir waren schon 22 mal auf Fuerteventura, die Srandliegen und Sonnenschirme gehören zum Strandbild einfach dazu, die angeblichen Umweltschützer sollen sich zum Teufel scheren!

    • Moin , früher habt Ihr auch in den burgen gelegen .-))) ohne Liege und gedöns.Nach muscheln buddeln und im Sand braten
      Grüße aus Hamburg
      Sabine

  7. Ich bin viele Jahre im Herbst ins Oliver Beach gefahren, tolle Ausflüge von dort gestartet, über die ganze Insel oder auch nach Lanzarote. Die Hälfte des Urlaubs war ich am Strand, baden im schönsten Mehr der Welt, mit Blick auf Lobos. Nun möchte ich nicht wie als Kind oder Jugendlicher mit einer Decke im Sand in der prallen Sonne sitzen. Deshalb hab ich mich schweren Herzens dieses Jahr dafür entschieden das Oliva Beach dieses Jahr nicht zu besuchen, sehr schade.

  8. Egal wo in Spanienküste die gleichen Probleme Keine Sonnenliegen, Schirme ,Toiletten ,Parkplätze usw wegen der Gesetze und der Korruption. Was aber Vorhanden ist die Fliegenden Händler alle Sehn dies aber keiner Verhindert es…

  9. Das wäre der absolute Traum – das es wieder das Strand Flair mit den Buden zurück kommt –
    Wir sind seit 1981 im Norden- und haben dieses sehr geschätzt und genossen.
    Für alle anderen auch würden wir uns sehr freuen.

  10. Ich werde immer noch etwas wehmütig, wenn ich an die nostalgische Strandkneipe Risco del Paso denke…wir planten Strandwanderungen immer mit 🍻😂, die netten Bedienungen, die tollen Surfboys und das Trinkgeld, welches den Weg des Unergründlichen im Sand suchte😎

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