Inselregierung von Fuerteventura plant Installation von 18 Ladestationen für Elektroautos

Ladestation-Fuerteventura

Das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) plant die Installation von 18 neuen Ladestationen für Elektroautos auf Fuerteventura. Dies gab Domingo Pérez (PP), als Ratsmitglied des Cabildo für Industrie zuständig, am 10. August in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Planung der Erweiterung des Ladenetzwerks soll in den kommenden Tagen abgeschlossen sein, heißt es in der Mitteilung.

Der Präsident der Inselregierung, Sergio Lloret (AMF), erklärte, dass das Cabildo weiterhin für die Nachhaltigkeit und die Einführung von regenerativen Energien auf unserer Insel einstehe, was immer mit Rücksicht auf die Umwelt und die Bevölkerung geschehe.

Drei neue Schnellladestationen für Fuerteventura

Drei der neuen Ladestationen sollen in La Lajita sowie in den Orten Pájara und Tuineje als Schnellladestationen ausgelegt sein. Die weiteren 15 Stationen sollen dagegen nur das Aufladen mit langsamer oder mittlerer Geschwindigkeit ermöglichen. Diese sollen in Puerto del Rosario (Stadt), Caleta de Fuste, im Ort Antigua in der Nähe des Rathauses sowie in Lajares, Corralejo und La Oliva (Ort) sowie in Costa Calma, Morro Jable, und Gran Tarajal entstehen. Zwei weitere Stationen sind in Valle de Santa Inés und in Vega de Rio Palmas vorgesehen.

Mit den meisten Gemeinden seien die Verfahren bereist ziemlich fortgeschritten, erklärt Peréz. In den meisten Fällen hätten die Gemeinden bereits den Grund und Boden zur Verfügung gestellt und die Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Die restlichen werden noch zum Ende des Sommers unterschrieben sein, zeigt sich Pérez zuversichtlich.

Sobald alle Formalitäten erledigt sind, werde die Industrieabteilung des Cabildo die Ladestationen mit der Installation der Ladestationen beginnen. Die Arbeiten sollen dann innerhalb von maximal zwei Monaten abgeschlossen sein.

Eines der Ziele, die sich die Industrieabteilung des Cabildo gesetzt habe, sei die Förderung der Anschaffung von Elektroautos auf Fuerteventura, weshalb man von Norden bis Süden das Ladenetz ausbaue. Als ich mein Amt übernahm, gab es auf Fuerteventura 6 Ladestationen, nun sind es 8 und in Kürze kommen 18 neue Standorte hinzu, die noch vor Ende der Legislaturperiode in Betrieb sein werden, erklärt Pérez weiter.

Nach Ansicht von Pérez werde Fuerteventura durch diese Maßnahme zur Insel des gesamten Archipels mit dem besten öffentliche Netz von Ladestationen und einem der besten in ganz Spanien, da den Besitzern von Elektroautos alle 25km oder weniger eine Ladestation vorfinden werden.

Supermärkte auf Fuerteventura bieten Ladestationen

Die Parkplätze einiger Discount-Märkte von LIDL oder Mercadona bieten ihren Kunden schon seit längerem Ladestationen für Elektroautos.

Vom Cabildo gab es kürzlich Subventionen für die Anschaffung von E-Autos, privaten Ladestationen und Photovoltaik-Anlagen

88% des Stroms auf Fuerteventura aus fossilen Brennstoffen

Auf Fuerteventura betrug der Anteil von Strom aus regenerativen Quellen wie Wind oder Sonne im Jahr 2020 nicht einmal 12%. Der Rest stammt aus der Verstromung von Öl und Gas in einem veralteten Kraftwerk in Puerto del Rosario.

Eine Verringerung des CO2-Ausstoßes dürfte durch Elektroautos auf Fuerteventura zurzeit also kaum zu erreichen sein. Folglich können E-Autos auf Fuerteventura momentan nur den Vorteil der geringeren Geräuschentwicklung ausspielen.

Einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen können E-Autos auf Fuerteventura erst dann leisten, wenn ein Großteil des Stroms aus Windkraft und Photovoltaik produziert wird. Sonne und Wind gibt es auf Fuerteventura schließlich im Überfluss.

Allerdings müsste das Cabildo dafür zunächst einmal einen Plan für die Zukunft der Energieversorgung Fuerteventuras beschließen. Bis ein solcher Energieplan als Bestandteil eines Flächennutzungsplans vorliegt, will man neue Wind- und Solarenergie-Projekte jedoch blockieren, um deren Wildwuchs in der Landschaft zu verhindern.

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22 Kommentare

  1. mein Vorschlag wäre so weiter machen, 10 Jahre abwarten. Haben die Engländer und Amerikaner dann die Minireaktoren so weit dass sie marktreif sind, reicht einer auf Lanzarote und einer auf Fuerte, Stromkabel zwischen den Inseln zwecks balancing, voila. Billiger Strom ohne Ende.

    HAben wir bis dahin 3. Weltkrieg, wäre jeder Aufwand umsonst gewsen, lieber surfen gehen…

    Aktuell eher Wasserprobleme lösen!

  2. Ich bin heute ganz froh dass da ein gutes altes zuverlässiges Ölkraftwerk vor sich hin tuckert. Öl ist billiger als Erdgas, leicht zu lagern und über den Atlantik jederzeit leicht zu beschaffen.

    Alles was ich Fuerte raten würde wäre ein paar OFFSHORE!!!!!! Windräder für die Wasserentsalzung und (inverse d.h. Heizschlangen mit Frischwasser) Solar-Thermos für alle…

    Im Winter, wenn die Blackouts in Deutschland losgehen und die Gutmenschen feststellen dass das ach so tolle Solar auf dem Dach bei bewölktem Himmel nicht mal für den Computer reicht und auch kein Wind weht dann werden Flüge nach Fuerte nicht mehr zu bekommen sein oder das 10 fache kosten. Was dann los ist in deutschen Städten, kann man sich so vorstellen: Hauptbahnhof Köln 2015, hoch 20.

    ich habe gebucht und rate das jedem der kann…ich schau mir die „Nacht ohne Morgen“ lieber von aussen an.

    • @Patrick:
      „Ich bin heute ganz froh dass da ein gutes altes zuverlässiges Ölkraftwerk vor sich hin tuckert. Öl ist billiger als Erdgas, leicht zu lagern und über den Atlantik jederzeit leicht zu beschaffen.“

      Heute – okay. Aber morgen und übermorgen?
      Je knapper das Öl wird (und das wird es – das ist keine neue Erkenntnis), desto mehr wird das den Preis in die Höhe treiben. Und immer weniger Menschen können sich das dann noch leisten.
      Und wo ich gerade von „in die Höhe treiben“ spreche: das passiert ebenso mit den CO2-Emmissionen, die durch jede Art der Ölverbrennung weiter steigen, damit den Klimawandel weiter voran treiben und das ganze dann eher verschärfen als entschärfen.
      Mir fehlt da die Aussicht für morgen, für unsere Kinder und Enkel.

      Und zu den Gutmenschen: Ich glaube nicht, dass sehr viele von den Menschen, die Du so bezeichnest, tatsächlich glauben, sie würden mit ihren 5 Solar-Panels auf dem Dach in einem Hamburger Winter eine unabhängige Selbstversorgung hinbekommen. Ich kenne jedenfalls niemanden, der so naiv denkt.

      Aber zum Glück haben auch keine Gutmenschen die derzeitige Situation zu verantworten, denn weder die Linken noch die Grünen haben damals beschlossen, die Förderung von erneuerbaren Energien zu beenden und stattdessen auf Kohle zu setzen und sich noch weiter von Russland abhängig zu machen. „Der Putin will doch nur spielen“ – jaa, nee, is‘ klar 😉

      Diese Situation haben politisch Andersdenkende zu verantworten. Könnten die bitte dafür mal kritisiert werden, statt immer dieses redundante „aber die Gutmenschen, blablabla“.

      Immerhin hast Du den Vorschlag mit dem Offshore-Windpark und den Solar-Thermos gemacht. Und völlig unabhängig davon, wie gut und effizient diese Methode wäre, wie finanzierbar und wie schnell umsetzbar: Pass‘ auf, dass Du für diese Idee dafür nicht auch als Gutmensch bezeichnet wirst 😉

      Ich bin jedenfalls in 11 Wochen wieder auf Fuerteventura und werde so lange wiederkommen, wie es mein Gutmenschen-Moralkompass es noch hergibt.

    • Na ja, mittlerweile hat ja auch der vorletzte Depp gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann. Auf den letzten können wir nicht auch noch warten. Niemand bestreitet die Herausforderung zukünftig auf die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zu verzichten. Manches ist aber doch alternativlos, wenn wir unsere Kindes-Kinder eine halbwegs lebenswerte Erde hinterlassen wollen.

      • Kindes-Kinder? Die Deutschen haben kaum noch Kinder, wir reden wohl eher von Migranten-Kindern.

        Wieso sollte ich die wenigen Jahre die mir noch bleiben, auf Lebensqualität verzichten, damit der Nachwuchs der eingewanderten Afrikaner, Afghanen und so weiter es in 100 Jahren ein wenig kühler haben?

        @Fuertegirl es gibt Öl ohne Ende, es sind heute mehr Reserven bekannt als früher, die Schauergeschichte von Peak Oil wurde mir schon vor 30 Jahren in der Schule erzählt….lachhaft

        Glaub mir am Ende wird unser Leben nicht deshalb scheisse sein, weil Öl fehlt oder es zu warm ist, sondern weil idiotische politische Entscheidungen es dazu gemacht haben

        Beispiel, die letzten 2 Jahre konnte man nicht Skifahren. Wegen Energiemangel? Kein Schnee wegen Klimewandel? Nö. Idiotische Coronaregeln.

        • Aufgrund Ihrer sachlichen Thesen erlaube ich mir den Hinweis: Werden Sie Schriftsteller und Verleger. Ihr Buchtitel: Mein K(r)ampf.

        • @Jochen:

          Wieso sollte ich die wenigen Jahre die mir noch bleiben, auf Lebensqualität verzichten, damit der Nachwuchs der eingewanderten Afrikaner, Afghanen und so weiter es in 100 Jahren ein wenig kühler haben?“

          Du weißt schon, dass jedes Jahr in Deutschland so um die 750.000 Kinder geboren werden?
          Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235/umfrage/anzahl-der-geburten-seit-1993/

          Diese Kinder mögen nicht alle „arischer“ Abstimmung sein, aber da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung der BRD deutsch ist, sind die deutschen Kinder auch voll davon betroffen.
          Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150613/umfrage/anzahl-der-deutschen-mit-und-ohne-migrationshintergrund/

          Also, wenn das Vorhandensein menschlicher Kinder alleine nicht ausreicht, damit Du auf ein wenig „Lebensqualität“ verzichtest, dann vielleicht wenigstens die vielen Millionen DEUTSCHER Kinder?!

          Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich brechen möchte bei dieser Denke!

          „Glaub mir am Ende wird unser Leben nicht deshalb scheisse sein, weil Öl fehlt oder es zu warm ist, sondern weil idiotische politische Entscheidungen es dazu gemacht haben“

          Ich kann es kaum glauben, aber in diesem Punkt sind wir tatsächlich einer Meinung.
          Nur sind wir wahrscheinlich unterschiedlicher Auffassung darüber, wer für welche politische Entscheidung zur Verantwortung gezogen werden sollte, gelle?

        • Weisst Du @Jochen, es wäre einfach nur ehrlich zu sagen: „Ich bin ein alter, weißer Sack und habe keinen Bock, mich für irgendwen einzuschränken, weder für Migrantenkinder noch für Millionen deutsche Kinder, auch nicht für deutsche oder ausländische Frauen oder sonstwen. Ich bin einfach ein Egoist und bitte alle, das zu respektieren“.

          Ich fände so ein Statement richtig, richtig Scheiße, aber wenigstens hättest Du damit Eier in der Hose bewiesen und hättest es nicht nötig, irgendwelche leicht als „Schwurblermythen“ zu entlarvenden Pseudo-Gründe vorzuschieben.

          Denn, lass mal eben rechnen:
          750.000 Kinder (Mittelwert) werden jedes Jahr in der BRD geboren.
          600.000 Kinder davon sind Bundesdeutsche ohne Migrationshintergrund (einfach mal so grob überschlagen, vielleicht auch etwas weniger).
          Also 600.000 bundesdeutsche Kinder pro Jahr x 15 Jahre (Alter der Kinder), macht insgesamt eine bundesdeutsche Kinderanzahl von stolzen 9 Mio. Kindern im Alter von 0-15 Jahren.

          Diese 9 Mio. DEUTSCHEN Kinder sind Dir einen Dreck wert?
          Diese 9 Mio. DEUTSCHEN Kinder werden möglicherweise teilweise später Deine Rente zahlen und Du bringst ihnen nur Verachtung entgegen?
          Diese 9 Mio. DEUTSCHEN Kinder werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wählen gehen und alten weißen Männern (und Frauen) die Quittung für ihr schäbiges Verhalten präsentieren.
          Hoffentlich!

  3. @Fuertegirl
    Sie haben natürlich recht, ich meinte nicht, dass das derzeitige Kraftwerk so weiterlaufen soll. Vielmehr könnte eine kurzfristige Lösung so aussehen, dass es (modernisiert !!) im Standby bleibt und nur bei Bedarf, das heißt bei Sonne weg und Windflaute quasi einspringt. Wenn das als Hybrid durchgeht, sind wir einer Meinung. Ansonsten empfinde ich es als Heuchelei, wenn, durch wen auch immer, die Leier von der schnellen Ablösung der fossilen Brennstoffe durch erneuerbare Energien verkündet wird; trotz der Tatsache der in absehbarer Zeit fehlenden Speichermöglichkeiten in notwendiger Größenordnung.
    Und was das Wasser auf Fuerte angeht – schlichtweg ein Skandal. Hier bräuchte es die (politisch) starke Faust, die endlich mal auf den Tisch schlägt….

  4. Die Art und Weise der Energieerzeugung auf Fuerte ist zweifelsohne mehr als verbesserungsbedürftig. Der Anteil Elektroenergie aus Wind und Sonne könnte hier problemlos auf bis zu 70% erhöht werden, aber dazu bedarf es entsprechende politische Reglementarien. Der leider allzuoft gebrauchte Grundsatz “ der Markt wird’s schon richten“ funktioniert auch bei dieser Thematik keinesfalls. Aber ganz so einfach, nämlich mit dem Mix aus superschlauem Management und grüner Ideologie ist es auch für Fuerte nicht. Auch hier wird von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang eine Grundlasterzeugung benötigt und die muss so bemessen sein, dass der Energiebedarf auch im zugegeben seltenen Fall einer Windflaute sichergestellt ist.
    Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass der Energiebedarf in den Stunden ohne Sonnenschein am höchsten ist; besonders dann, wenn wie auf Fuerte keine nennenswerte Industrie tagsüber den Strombedarf bestimmt. Was also gebraucht wird, und nicht nur auf Fuerte, sind Speichertechnologien. Und selbige gibt es ganz einfach bis dato nicht in einer annähernd erforderlichen Größenordnung; auch wenn grüne Klimaexperten mangels naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse gerne lauthals etwas anderes verkünden. So würde z.B. die gegenwärtig in Deutschland verfügbare Stromspeichermöglichkeit (Pumpspeicherwerke, Batteriesysteme usw. ) den Strombedarf nicht einmal für 30 Minuten !!! absichern können. An dieser Situation wird sich bis zur Installation einer leistungsfähigen Wasserstofftechnologie leider nichts ändern und bis dahin wird auch das Kraftwerk in Puerto del Rosario seinen Dienst mittels Öl oder Gas verrichten müssen…

    • @Winfried Retzlaff:
      „Der leider allzuoft gebrauchte Grundsatz “ der Markt wird’s schon richten“ funktioniert auch bei dieser Thematik keinesfalls.“
      Allein für diesen Satz feier ich Sie total 🙂

      „Was also gebraucht wird, und nicht nur auf Fuerte, sind Speichertechnologien. Und selbige gibt es ganz einfach bis dato nicht in einer annähernd erforderlichen Größenordnung;“
      Sehr richtig, Sie wären sicher eine echte Bereicherung des Projekt-Teams. Und das meine ich völlig aufrichtig 🙂

      „An dieser Situation wird sich bis zur Installation einer leistungsfähigen Wasserstofftechnologie leider nichts ändern und bis dahin wird auch das Kraftwerk in Puerto del Rosario seinen Dienst mittels Öl oder Gas verrichten müssen…“
      Das sehe ich naturgemäß anders, denn wie beim E-Auto auch, könnte man ja vielleicht auch z.B. hybride Lösungen evaluieren, um Bedarfsspitzen abzufangen, wäre das möglich?

      Und ja, Sie haben Recht: Ich habe keine Ahnung von Energie-Management und würde deswegen auf die Expertise von Leuten setzen, die sie haben, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind und die sich durch Fachkompetenz auszeichnen und nicht durch Ideologie.

      Ich bin jedenfalls schon geneigt zu sagen, dass eigentlich fast alles besser ist, als eine marode Wasserversorgung, die auf dem Weg zum Verbraucher schon 30% Schwund verzeichnet und eine hoffnungslos veraltete Stromversorgung, die durch einen Uralt-Dieselgenerator erzeugt wird.
      Aber das ist natürlich etwas überspitzt dargestellt 😉

    • Für 120.000 Menschen wäre das ohne Probleme mit Batterien möglich. Tesla hat eine entsprechende Batterieleistung in Australien gebaut. Einfach mal googeln.

  5. Ja der Lärm kommt dann in Zukunft von den riesigen Windrädern. Immobilienpreise in weiten Umkreis stürzen ab, tote Vögel, super Ideen.

    Ein Mini AKW würde für die ganze Insel reichen.

    • @Herbert:
      Idealerweise laufen vorab objektive Abwägungen aller möglicher Optionen mit allen Pros & Cons inkl. Riskien, um die am besten passendste Lösung zu finden.

      Und ja, am Ende ist natürlich auch viel Politik im Spiel, welcher Technologie nun den Vorzug zu geben ist, egal ob Mini-AKW oder Photovoltaik oder Windenergie oder noch eine ganz andere Technologie.

  6. Ganz einfach, weil man es schon über 10 Jahre nicht schafft, das eine Problem zu lösen. Hinzu kommt die Sturheit einzelner Gemeinden, die sich weigern Urteile aus dem Jahr 2014 umzusetzen, die ebenfalls mit der Grundversorgung der Einwohner zu tun haben.

    Und jetzt beginnt man ein Megaprojekt mit Ladestationen für Elektroautos, die von einem alten Ölkraftwerk betrieben werden, sorry Thomas, das kann man auch nicht mehr schön schreiben.

    • Mit „beides lösen“ bezog ich mich auf Wasser- und Energieversorgung, nicht auf Ladestationen für E-Autos. Ich halte eine Erneuerung der Energieversorgung für mindestens genauso wichtig wie die Wasserversorgung, denn auf Fuerteventura gilt: ohne Strom kein Wasser. Was nützen neue Wasserleitungen, wenn mangels Strom kein Wasser mehr erzeugt und keine Pumpen mehr betrieben werden können? Im Februar 2022 hatten wir ja einen Vorgeschmack, wie sich so ein Blackout auf Fuerteventura anfühlen würde. Da kam übrigens auch kein Wasser mehr aus der Leitung.

      • In Fuerte wurde schon immer das Pferd von hinten aufgezäumt. Erst kommen jetzt die Ladestationen mit Foto von Domingo Perez, der gerade nur noch Fotoshootings macht, und irgendwann kommt dann poco a poco der Rest.
        Es ändert sich „fast“ nix. Traurig.

  7. Hat bei diesem Vorhaben eigentlich schon Einer darüber nachgedacht, daß auch Strom unendlich teuer werden wird? Da werden wohl kaum E-Autos fahren und man kann sich die horenden Ausgaben für diese Stationen sparen. Bald werden wir froh sein wenn wir uns noch einen Esel und Karre leisten können. Das Geld sollte überwiegend in die Erneuerung der maroden Wasserleitungen investiert werden. Davon haben alle was. Das ist meine Meinung

  8. Eben, das denke ich mir auch die ganze Zeit: Warum nur das eine oder das andere?
    Kann man sich irgendwo online ein Org-Chart der kanarischen Regierung anschauen, um zu sehen, ob es so etwas wie ein Ministerium für Energieversorgung, Wasserversorgung und für „nachhaltiges Wirtschaften“ auf Fuerteventura o.ä. gibt?
    Diese Ministerien müsste man dann an einen Tisch bringen mit dem Umwelt- und dem Finanzministerium und dann sollen die mal einen gescheiten Plan entwickeln, der auch Richtung Zukunft ausgerichtet ist.

    Ich hätte voll Lust so ein Projekt mit diversen Workstreams zu begleiten, u.a. auch für „Operational Maintenance“, dessen einziges Arbeitspaket dann ist, ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass z.B. PV-Anlagen nach Implementierung gereinigt und gewartet werden, oder auch Windkraftanlagen optimal arbeiten, etc.
    Damit eben die eingeführte Energieversorgung nicht so verrottet wie die Windräder in CC, sondern sie auch wirklich optimal Energie liefern und einspeisen.

    Welch eine Verschwendung, dass knapp 30% (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) des produzierten (!) Wassers irgendwo verloren gehen. Das kann sich im Grunde niemand leisten, vom LEAN-Ansatz mal ganz zu schweigen.

  9. Ja wenn diese Ladestationen mit Strom aus dem alten Kraftwerk in Puerto des Rosario betrieben werden, dann sieht man mal wieder wie blöd die Menschheit ist. Es bleibt also nur der Vorteil der geringeren Geräuschentwicklung einiger weniger Elektroautos , das ist ja mega, nicht Watt sondern dämlich. Und dafür gibt es doch bestimmt wieder Subventionen seitens der EU ?

    Ich verstehe nicht, warum die Menschheit das alles so klaglos hinnimmt.

    Einen Plan für die Zukunft der Energieversorgung will man beschließen – wie wäre es denn wenn man erstmal das Trinkwasserproblem lösen würde, das schon seit Jahren präsent ist ?

    A

    • Warum sollte man nicht beide Probleme gleichzeitig angehen? Zumal Energieversorgung und Wasserversorgung kaum irgendwo sonst so sehr mit einander verknüpft sind wie auf Fuerteventura.

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