Die Reederei Baleària setzt ihr neues Flaggschiff, den Katamaran „Mercedes Pinto“, ab dem 5. Juni 2026 auf der Route zwischen Morro Jable auf Fuerteventura und Las Palmas de Gran Canaria ein. Das Unternehmen hat die Verbindung bereits auf seiner Internetseite freigeschaltet. Fahrkarten sowie die Fahrpläne sind seit dem 20. Mai 2026 verfügbar.
Geplant sind täglich drei Verbindungen ab Las Palmas de Gran Canaria, jeweils um 7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 17.00 Uhr. Ab Morro Jable verkehren die Fähren um 9.30 Uhr, 14.30 Uhr und 19.30 Uhr. Die erste und die letzte Verbindung des Tages übernimmt der neue Katamaran „Mercedes Pinto“, die mittägliche Verbindung wird vom Katamaran „Volcán de Taidía“ bedient.
„Las tres en línea“ verbindet Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura
Mit dem neuen Schiff nimmt Baleària Canarias erneut das Konzept „Las tres en línea“ („die drei in einer Linie“) auf. Dabei werden Santa Cruz de Tenerife, Las Palmas de Gran Canaria und Morro Jable täglich miteinander verbunden. Nach Angaben der Reederei handelt es sich um einen täglichen Dienst mit hochwertiger Leistung.
Die „Mercedes Pinto“ befindet sich derzeit auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln und fährt mit moderater Geschwindigkeit in Richtung Arrecife auf Lanzarote. Dort sollen am 20. Mai 2026 erste Anlegeversuche stattfinden. Weitere Tests sind in Playa Blanca, Morro Jable, Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife vorgesehen.
Besonders die geplanten Tests in Arrecife und Playa Blanca werden als Hinweis darauf gewertet, dass Baleària künftig möglicherweise auch neue Verbindungen zwischen Lanzarote und Fuerteventura ins Auge fasst. Offizielle Angaben zu einer Erweiterung des Streckennetzes liegen bislang allerdings nicht vor.
Präsentationen in mehreren Häfen geplant
Die Reederei arbeitet außerdem an der offiziellen Vorstellung ihres neuen Flaggschiffs von Baleària Canarias. Präsentationen des Schiffes sind in den kommenden Tagen in den Häfen von Santa Cruz de Tenerife, Las Palmas de Gran Canaria und Morro Jable vorgesehen.
Die „Mercedes Pinto“ gilt als eine der modernsten Schnellfähren der Flotte von Baleària Canarias.
Das Dilemma mit dem Flüssiggas
Die Motoren der Mercedes Pinto können sowohl mit Flüssiggas (LNG) als auch mit Schiffsdiesel betrieben werden. Flüssiggas wäre sowohl wesentlich wirtschaftlicher als auch umweltfreundlicher. Doch das Dilemma ist dasselbe wie bei vielen Kreuzfahrtschiffen, die mit fahren könnten: Weder auf Teneriffa noch auf Gran Canaria bieten die Häfen die Betankung mit LNG an. Damit ist ein umweltfreundlicher Betrieb zurzeit leider noch Zukunftsmusik
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