Hubschrauber und Seenotretter suchen vermissten Urlauber an der Westküste von Fuerteventura

Salvamar-La-Pared

Die Rettungsdienste auf Fuerteventura setzen seit dem Abend des 20.05.2026 die Suche nach einem vermissten Touristen aus den Niederlanden fort. Der 25-Jährige war im Meer vor der Gemeinde Pájara verschwunden. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde der junge Mann zuletzt in der Nähe des Strandes “Playa de Ugán” an der Mündung des gleichnamigen Barrancos gesehen.

Der Niederländer soll nach Medienberichten im Hotel in La Pared untergebracht gewesen sein. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Rettungsdienste soll er aufgrund der steigenden Flut in einer kleinen Bucht eingeschlossen worden sein. Offenbar versuchte er anschließend, schwimmend das Ufer zu erreichen. Seitdem gilt der Urlauber als vermisst.

Großangelegte Suchaktion auf Fuerteventura

Nach Eingang des Notrufes wurde ein umfangreicher Such- und Rettungseinsatz aktiviert. Beteiligt sind Einsatzkräfte der Notdienste der Gemeinde Pájara sowie spezialisierte Luft- und Seenotrettungseinheiten. Die Koordination des Einsatzes erfolgt gemeinsam mit verschiedenen Rettungsorganisationen und Sicherheitskräften. Noch spät in der Nacht war der Rettungshubschrauber in La Pared zu hören.

Mit dem ersten Licht des 21.05.2026 wurde die Suche nochmals verstärkt. Zum Einsatz sollen mehrere Hubschrauber, darunter der Helimer Hubschrauber der Seenotrettung Salvamento Marítimo gekommen sein. Das Rettungsboot der Seenotrettung „Salvamar Izar“ kreuzte bereits gegen 07.30 Uhr vor dem Strand „Playa del viejo Rey“ in La Pared und befindet sich bei Veröffentlichung dieses Artikels weiterhin auf der Suche Auch der Rettungshubschrauber war weiter im Einsatz. Zusätzlich suchen Einsatzkräfte von Land sowohl die Küstenlinie als auch das angrenzende Meeresgebiet ab.

Die Rettungskräfte konzentrieren sich auf einen besonders schwierigen Küstenabschnitt im Westen von Fuerteventura. Dort erschweren starker Wellengang und die für die Westküste typischen Meeresströmungen die Sucharbeiten erheblich.

Playa de Ugán gilt als gefährlicher Küstenabschnitt

Die Playa de Ugán und die angrenzenden Buchten gelten seit Jahren als gefährliche Bereiche an der Westküste von Fuerteventura. Besonders bei auflaufender Flut entstehen dort starke Strömungen und hohe Wellen. Zudem sind viele Küstenabschnitte nur schwer vom Land aus zugänglich. Gerade bei wechselnden Gezeiten kann sich die Situation innerhalb kurzer Zeit drastisch verändern.

Die Behörden weisen regelmäßig auf die Gefahren der Atlantikküste hin. Dennoch unterschätzen Besucher immer wieder die Strömungen und die Kraft des Meeres auf Fuerteventura. Besonders an der offenen Westküste kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Badegäste, Angler und Wanderer.

Suche bislang ohne Erfolg

Bislang haben die Rettungsdienste keine positiven Ergebnisse gemeldet. Die Suchaktion dauert weiterhin an. Die Einsatzkräfte setzen die Suche sowohl aus der Luft als auch auf dem Meer fort. Angaben zu einer möglichen Dauer des Einsatzes machten die Behörden bislang nicht.

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