Ein 49 Jahre alter Mann ist am 04.07.2026 an der Playa de Cofete in der Gemeinde Pájara auf Fuerteventura mit Symptomen des Ertrinkens aus dem Meer gerettet und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht worden. Nach Angaben des kanarischen Rettungsdienstes befand sich der Mann bei der Erstversorgung in einem mittelschweren Zustand.
Notruf ging am Nachmittag ein
Wie das Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung, Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES) 112, mitteilte, ging der Notruf am 04.07.2026 um 15.49 Uhr ein. Gemeldet wurde ein Badegast, der an der Playa de Cofete im Meer in Schwierigkeiten geraten war.
Daraufhin alarmierte das Notfallzentrum umgehend die erforderlichen Rettungskräfte. Zum Einsatz kam ein Rettungshubschrauber der Notfall- und Rettungsgruppe, Grupo de Emergencias y Salvamento (GES).
Surfer rettete den Mann vor dem Eintreffen des Hubschraubers
Noch bevor die Besatzung des Rettungshubschraubers die Einsatzstelle erreichte, gelang es einem Surfer, den Mann aus dem Wasser zu retten. Die Einsatzkräfte der GES übernahmen den 49 Jährigen anschließend und flogen ihn vom Strand zur Hubschrauberlandeplattform des Allgemeinen Krankenhauses von Fuerteventura in Puerto del Rosario. Von dort wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in die Klinik gebracht.
Nach Angaben des kanarischen Rettungsdienstes wies der Mann bei der ersten medizinischen Untersuchung Symptome des Ertrinkens mittleren Schweregrades auf. Weitere Informationen zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht veröffentlicht.
Die Playa de Cofete gehört zu den schönsten aber auch gefährlichsten Stränden auf Fuerteventura. Hoher Wellengang und starke Strömungen können selbst erfahrene Schwimmer in lebensbedrohliche Situationen bringen. Wie an vielen Stränden der West- und Nordküste der Insel wird deshalb dringend davon abgeraten, dort zu baden. Erschwerend kommt hinzu, dass an der Playa de Cofete keine Rettungsschwimmer im Einsatz sind, die Mobilfunkverbindung nicht überall zuverlässig funktioniert und Rettungskräfte aufgrund der abgelegenen Lage häufig erst nach längerer Zeit am Einsatzort eintreffen können.
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