Rettungseinsatz nach Sturz einer Wanderin am Vulkan Calderón Hondo im Norden von Fuerteventura

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Am Vormittag des 11.07.2026 ist eine Wanderin am Vulkankrater Calderón Hondo im Norden von Fuerteventura gestürzt und hat sich eine Beinverletzung zugezogen.

Nach Eingang eines Notrufes im Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) wurden verschiedene Einsatzkräfte zu der beliebten Wanderrouten bei Lajares entsendet, darunter Einsatzkräfte der Feuerwehr von La Oliva, des Kanarischen Gesundheitsdienstes (Servicio Canario de la Salud) sowie die Drohneneinheit der Gemeindepolizei La Oliva (Unidad de Drones, UDRON) aus. Ziel war es, die verunglückte Person in dem schwer zugänglichen Gelände möglichst schnell zu lokalisieren.

Drohneneinheit unterstützt Suche

Die Einsatzkräfte arbeiteten koordiniert zusammen, um die Wanderin in dem unwegsamen Bereich des Vulkans ausfindig zu machen. Insbesondere die Drohneneinheit der Gemeindepolizei spielte bei der schnellen Lokalisierung der Verletzten eine wichtige Rolle.

Der Einsatz moderner Drohnentechnik ermöglicht es den Rettungskräften, große Flächen in kurzer Zeit zu überblicken und Personen auch in schwierigem Gelände schnell zu entdecken.

Nachdem die Wanderin gefunden worden war, wurde sie zunächst durch das medizinische Personal vor Ort versorgt. Nach der Erstversorgung entschieden die Rettungskräfte, die Frau aus dem Gelände zu evakuieren, damit eine weitergehende medizinische Untersuchung und Behandlung erfolgen konnte.

Verdacht auf Beinbruch

Nach Angaben der Rettungskräfte bestand der Verdacht auf eine Fraktur des linken Beins. Die Verletzte wurde deshalb mit einem Rettungswagen des Kanarischen Rettungsdienstes SUC (Servicio de Urgencias Canario) zum Allgemeinen Krankenhaus von Fuerteventura gebracht.

Über das Alter der Wanderin oder die genauen Umstände des Sturzes wurden zunächst keine weiteren Informationen veröffentlicht.

Beliebtes Wanderziel auf Fuerteventura

Der Calderón Hondo gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Vulkanen auf Fuerteventura. Der Wanderweg zieht jedes Jahr zahlreiche Wanderer und Urlauber an. Vom Kraterrand aus bietet sich ein weiter Blick über den Norden der Insel bis nach Lanzarote und zur Insel Lobos.
Trotz der vergleichsweise einfachen Route weisen die Rettungsdienste regelmäßig darauf hin, dass Wanderungen auf vulkanischem Gelände besondere Vorsicht erfordern. Unebene Wege, loses Lavagestein, starke Sonneneinstrahlung und plötzliche Wetterwechsel können insbesondere bei längeren Touren zu Unfällen oder gesundheitlichen Problemen führen. Die Behörden empfehlen daher geeignetes Schuhwerk, ausreichend Trinkwasser sowie die Mitnahme eines Mobiltelefons, um im Notfall schnell Hilfe anfordern zu können.

Der aktuelle Einsatz zeigt erneut die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Gesundheitsdienst und den spezialisierten Einheiten der Gemeindepolizei bei Rettungseinsätzen auf Fuerteventura. Insbesondere in schwer zugänglichen Naturgebieten können moderne Hilfsmittel wie Drohnen entscheidend dazu beitragen, die Suchzeit zu verkürzen und verletzte Personen schneller medizinisch zu versorgen.

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