Das Wasserversorgungskonsortium von Fuerteventura (Consorcio de Abastecimiento de Aguas de Fuerteventura, CAAF) hat am 12. Juli 2026 vor möglichen Unterbrechungen und Störungen der Wasserversorgung in weiten Teilen der Insel gewarnt. Ursache ist eine Störung in der Wassertransportleitung zwischen Calderetilla und Tiscamanita.
Nach Angaben des CAAF kann es am 12. Juli 2026 und am 13. Juli 2026 zu Einschränkungen bei der Wasserversorgung kommen. Betroffen sind zahlreiche Ortschaften im Inselzentrum sowie große Teile des Südens von Fuerteventura.
Zahlreiche Orte betroffen
Von den möglichen Versorgungsproblemen betroffen sind die Orte Antigua, Ampuyenta, Almácigo, Llanos Pelados, Triquivijate, Valles de Ortega, Las Pocetas, Casillas de Morales, Agua de Bueyes und Los Alares.
Darüber hinaus kann die Störung Auswirkungen auf die Wasserversorgung in der gesamten Gemeinde Betancuria sowie in den Gemeinden Pájara und Tuineje haben. Eine Ausnahme bildet nach Angaben des CAAF die Stadt Gran Tarajal, die von den möglichen Unterbrechungen ausgenommen ist.
Die betroffenen Gebiete erstrecken sich damit über einen großen Teil des zentralen und südlichen Fuerteventuras. Insbesondere in den Sommermonaten, wenn der Wasserverbrauch aufgrund hoher Temperaturen und der touristischen Nachfrage steigt, können Störungen im Transportnetz erhebliche Auswirkungen auf die Versorgung haben.
Techniker arbeiten an der Reparatur
Wie das Wasserversorgungskonsortium mitteilte, sind die Techniker des CAAF bereits mit Hochdruck im Einsatz, um die Ursache der Störung zu beheben und die reguläre Wasserversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen und die Auswirkungen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten.
Bis zur vollständigen Reparatur der Leitung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es in den genannten Gebieten zu zeitweisen Unterbrechungen, Druckschwankungen oder anderen Beeinträchtigungen der Wasserversorgung kommt.
Die Behörde empfiehlt den Einwohnern der betroffenen Gebiete, den Wasserverbrauch nach Möglichkeit zu reduzieren und sich auf mögliche Einschränkungen einzustellen, solange die Reparaturarbeiten andauern.
CAAF bittet um Verständnis
Abschließend entschuldigte sich das Wasserversorgungskonsortium für die durch die Störung entstehenden Unannehmlichkeiten. Wörtlich erklärte das CAAF, man bedauere die Auswirkungen dieses Vorfalls und danke der Bevölkerung für ihr Verständnis sowie ihre Zusammenarbeit.
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