Erdbeben der Stärke 2,7 zwischen Fuerteventura und Lanzarote registriert

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Zwischen Fuerteventura und Lanzarote hat das spanische Nationale Geografische Institut (Instituto Geográfico Nacional, IGN) am 17. September 2026 ein leichtes Erdbeben registriert. Der Erdstoß erreichte nach den Angaben des IGN eine Magnitude von 2,7 und hatte sein Epizentrum im Atlantik nördlich von Fuerteventura und südwestlich von Lanzarote.

Das Erdbeben ereignete sich nach den auf der Webseite des IGN veröffentlichten Daten um 11:20 Uhr kanarischer Ortszeit, entsprechend 10:20 Uhr UTC. Das Hypozentrum, also der Ausgangspunkt des Erdbebens im Erdinneren, lag in einer Tiefe von 14 Kilometern.

Auf der Übersichtskarte des IGN befindet sich das Epizentrum deutlich im Meer zwischen den beiden östlichen Kanareninseln. Hinweise darauf, dass der Erdstoß von der Bevölkerung auf Fuerteventura oder Lanzarote wahrgenommen wurde, liegen nicht vor. Ebenso gibt es keine Meldungen über Schäden.

Zweites sehr schwaches Erdbeben am 17. September 2026

Am 17. September 2026 registrierte das IGN außerdem ein weiteres, noch schwächeres Erdbeben nördlich von Lanzarote. Dieses Ereignis wurde um 18:34 Uhr Ortszeit aufgezeichnet und erreichte lediglich eine Magnitude von 1,9. In der Übersicht des IGN wird für dieses Beben eine Tiefe von null Kilometern angegeben.

Erdbeben mit Magnituden wie 1,9 oder 2,7 sind normalerweise sehr schwache seismische Ereignisse. Sie werden häufig ausschließlich von den empfindlichen Messinstrumenten des seismischen Überwachungsnetzes erfasst und von Menschen nicht bemerkt.

Immer wieder kleinere Erdbeben rund um Fuerteventura

Auch in den vergangenen Monaten hat das IGN mehrere leichte Erdbeben in der Umgebung von Fuerteventura registriert. Am 21. August 2026 wurde beispielsweise bei Cofete im Süden von Fuerteventura ein Erdbeben der Magnitude 2,3 aufgezeichnet. Das Epizentrum lag im Südwesten der Gemeinde Pájara, das Hypozentrum in einer Tiefe von 15 Kilometern. Bereits am 18. August 2026 hatte sich vor der Ostküste im Norden von Fuerteventura ein Beben der Magnitude 1,7 ereignet.

Etwas stärker waren mehrere Erdstöße, die am 12. und 13. Juli 2026 westlich von Los Molinos registriert wurden. Das stärkste dieser Beben erreichte eine Magnitude von 3,2. Sein Epizentrum lag rund 25 Kilometer vor der Westküste von Fuerteventura, das Hypozentrum in etwa 15 Kilometern Tiefe. Dieser Erdstoß wurde nach Angaben des IGN von Teilen der Bevölkerung auf Fuerteventura wahrgenommen. Schäden wurden nicht gemeldet. Zwei weitere seismische Ereignisse folgten am 13. Juli 2026.

Seismische Aktivität auf den Kanaren grundsätzlich normal

Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Kleinere seismische Ereignisse werden deshalb im Archipel und in den umliegenden Meeresgebieten regelmäßig registriert. Ein großer Teil davon ist so schwach, dass er von der Bevölkerung überhaupt nicht wahrgenommen wird. Das seismische Messnetz des IGN kann auch sehr geringe Bewegungen im Untergrund erfassen.

Ein einzelnes schwaches Erdbeben oder mehrere zeitlich voneinander getrennte Ereignisse sind für sich genommen kein Hinweis auf eine ungewöhnliche Entwicklung. Für die wissenschaftliche Bewertung sind unter anderem die räumliche und zeitliche Verteilung der Erdbeben, ihre Magnitude und ihre Tiefe von Bedeutung. Die seismische Aktivität auf und rund um die Kanarischen Inseln wird vom IGN kontinuierlich überwacht und ausgewertet.

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