Guardia Civil klärt drei Einbrüche in Restaurants auf Fuerteventura auf

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Fuerteventura war zwischen Juni und September 2026 Schauplatz von drei Einbrüchen in Gastronomiebetriebe in der Gemeinde La Oliva. Anfang September 2026 nahm die Guardia Civil einen Mann fest, der im Verdacht steht, für alle drei Taten verantwortlich zu sein. Der Wert der gestohlenen Gegenstände und des Bargelds sowie der verursachten Schäden beläuft sich nach Angaben der Guardia Civil auf insgesamt rund 10.000 Euro.

Die Ermittlungen begannen, nachdem mehrere betroffene Gastronomiebetriebe bei der Guardia Civil in Corralejo Anzeige erstattet hatten. Die Betreiber meldeten dabei sowohl den Diebstahl verschiedener Gegenstände und von Bargeld als auch Schäden an ihren Lokalen.

Täter soll sich mit Verkleidungen getarnt haben

Die drei Einbrüche ereigneten sich jeweils nachts zwischen Juni und September 2026. Nach den bisherigen Ermittlungen versuchte der mutmaßliche Täter, seine Identität durch Verkleidungen zu verschleiern. Dazu benutzte er unterschiedliche Kopfbedeckungen und andere Kleidungsstücke, mit denen er sein Gesicht teilweise verdeckte. Bei einem der Einbrüche nutzte der mutmaßliche Täter nach Angaben der Guardia Civil sogar Teile einer Verkleidung als Ordensfrau.

Um sich Zugang zu den Lokalen zu verschaffen, soll der Mann einen Vorschlaghammer benutzt haben. Damit brach er die Eingangstüren gewaltsam auf und verursachte erhebliche Sachschäden.

Nach Angaben der Guardia Civil erstreckte sich das Vorgehen teilweise über mehrere Stunden. Der Verdächtige soll nach einem zuvor festgelegten Plan gehandelt und die betroffenen Lokale mehrfach aufgesucht haben. Aus den Gastronomiebetrieben wurden unter anderem alkoholische Getränke, Bargeld und Registrierkassen gestohlen.

Flucht mit Sprung aus mehr als fünf Metern Höhe

Bei einem gemeinsamen Einsatz der Guardia Civil und der Gemeindepolizei von La Oliva gelang es den Beamten schließlich, den mutmaßlichen Täter auf frischer Tat zu überraschen.

Als der Mann die Polizei bemerkte, versuchte er zu fliehen. Dabei gelangte er in ein oberes Stockwerk des Gebäudes und sprang anschließend aus einer Höhe von mehr als fünf Metern in die Tiefe. Ob er sich dabei verletzte, geht aus den Informationen der Guardia Civil nicht hervor.

Die Flucht endete dennoch kurz darauf. Bei dem koordinierten Einsatz von Guardia Civil und Gemeindepolizei wurde der Mann festgenommen.

Videoaufnahmen belasten Verdächtigen

Nach der Festnahme werteten die Ermittler vorhandene Videoaufzeichnungen der Taten detailliert aus. Dabei stellten sie nach Angaben der Guardia Civil mehrere Übereinstimmungen zwischen dem Festgenommenen und der auf den Aufnahmen zu sehenden Person fest.

Unter anderem verglichen die Ermittler Gesichtszüge, Körperbau und Kleidung. Bei mehreren der Einbrüche soll der Täter sogar dieselbe beziehungsweise sehr ähnliche Kleidung getragen haben. Zusammen mit weiteren während der Ermittlungen gesammelten Indizien konnte nach Angaben der Guardia Civil die Beteiligung des Festgenommenen an allen drei Einbrüchen bestätigt werden.

Teil der Beute sichergestellt

Im Zuge der Ermittlungen konnte die Guardia Civil einen Teil der mutmaßlichen Beute sicherstellen. Dazu gehören ein Fernseher, zwei Registrierkassen, ein Tablet, mehrere Mobilgeräte und alkoholische Getränke. Außerdem wurden rund 600 Euro Bargeld sichergestellt.

Der Festgenommene wurde zusammen mit den Ermittlungsakten der zuständigen Ermittlungsabteilung des Gerichts von Puerto del Rosario übergeben.

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