Rettungsschwimmer rettet 18-Jährigen vor Ertrinken im Norden von Fuerteventura

Rettungsschwimmer-Corralejo

Ein Rettungsschwimmer hat am 3. September 2026 einen 18 Jahre alten Mann an den Grandes Playas bei Corralejo im Norden von Fuerteventura aus dem Meer gerettet. Der junge Mann zeigte nach seiner Rettung Symptome eines Ertrinkungsunfalls und musste nach der medizinischen Erstversorgung mit einem Krankenwagen ins Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht werden.

Notruf ging um 14.22 Uhr ein

Nach Angaben der kanarischen Notrufzentrale ging die Meldung über den Vorfall am 3. September 2026 um 14.22 Uhr beim Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad, CECOES 112) ein.

Ein Rettungsschwimmer der Grandes Playas teilte der Notrufzentrale mit, dass er einen jungen Mann aus dem Meer gerettet habe, der Symptome eines Ertrinkungsunfalls zeigte. Nachdem die Notrufzentrale die Meldung aufgenommen und eingestuft hatte, wurde sie an die zuständigen Einsatzbereiche weitergeleitet.

Der Koordinator des kanarischen Rettungsdienstes (Servicio de Urgencias Canario, SUC) sprach mit den Personen vor Ort und bewertete die übermittelten Informationen. Daraufhin wurde entschieden, einen Rettungswagen mit Basisversorgung, eine sogenannte Ambulancia de Soporte Vital Básico, zum Einsatzort zu schicken. Das entsprechende Fahrzeug wurde anschließend durch die Einsatzleitung des SUC aktiviert.

Rettungsschwimmer leistete erste Hilfe

Beim Eintreffen des Rettungsdienstes war der 18-Jährige bereits von dem Rettungsschwimmer erstversorgt worden. Das medizinische Personal übernahm die weitere Versorgung des jungen Mannes.

Nach Angaben der Rettungsleitstelle zeigte der 18-Jährige mittelschwere Symptome eines Ertrinkungsunfalls. Diese Einstufung galt unter dem Vorbehalt, dass keine weiteren Komplikationen auftreten würden.

Nach der medizinischen Versorgung am Einsatzort wurde der junge Mann mit dem Rettungswagen in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura (Hospital General de Fuerteventura) in Puerto del Rosario gebracht.

Gemeindepolizei unterstützt Einsatz

Neben dem kanarischen Rettungsdienst wurde durch die Einsatzleitung der Notrufzentrale 112 auch die Gemeindepolizei aktiviert. Deren Beamte unterstützten die Einsatzkräfte bei den Maßnahmen im Bereich der Grandes Playas.

Die Grandes Playas liegen an der Nordostküste von Fuerteventura südlich von Corralejo und gehören zum Gemeindegebiet von La Oliva. Der mehrere Kilometer lange Küstenabschnitt grenzt an den Naturpark der Dünen von Corralejo (Parque Natural de Corralejo) und zählt zu den bekanntesten Strandgebieten im Norden der Insel.

Der Vorfall vom 3. September 2026 zeigt erneut die Bedeutung der Rettungsschwimmer an den Stränden von Fuerteventura. In diesem Fall konnte der 18-Jährige unmittelbar aus dem Meer gerettet, zunächst am Strand versorgt und anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

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