Unfall auf Fuerteventura: Ambulanz kippt auf die Seite

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Eine private Ambulanz ist am 10.09.2026 bei einem Verkehrsunfall in Fuerteventuras Hauptstadt auf die Seite gekippt. Der Unfall ereignete sich im Stadtteil El Charco von Puerto del Rosario. An dem Zusammenstoß waren zwei Fahrzeuge beteiligt. Verletzt wurde niemand. Bei der Überprüfung der Beteiligten stellte die Gemeindepolizei allerdings fest, dass einer der Fahrer aufgrund eines rechtskräftigen Gerichtsurteils gar kein Fahrzeug führen durfte.

Gegen 13:40 Uhr erhielt die Gemeindepolizei von Puerto del Rosario über die Koordinierungsstelle für Notfälle CECOES 1-1-2 die Meldung über einen Verkehrsunfall in der Calle Comandante Díaz Trayter an der Kreuzung mit der Calle Reyes Católicos.

Ambulanz war ohne Patienten unterwegs

Beamte der Gemeindepolizei und weitere Rettungskräfte begaben sich unmittelbar nach Alarmierung zur Unfallstelle. Dort stellten sie fest, dass zwei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren.

Bei einem der Fahrzeuge handelte es sich um eine private Ambulanz. Durch den Zusammenstoß kippte diese auf die Seite und blieb auf der Fahrbahn liegen.

Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Patienten in der Ambulanz. Auch die Fahrer der beiden beteiligten Fahrzeuge blieben nach Angaben der Gemeindepolizei unverletzt.

Neben der Gemeindepolizei von Puerto del Rosario waren Beamte der Policía Nacional, Einsatzkräfte des kommunalen Feuerwehrdienstes von Puerto del Rosario und der kanarische Rettungsdienst SUC (Servicio de Urgencias Canario) vor Ort.

Einer der Fahrer durfte kein Fahrzeug führen

Bei der Überprüfung der Unfallbeteiligten machten die Beamten eine weitere Feststellung. Einer der Fahrer war durch ein rechtskräftiges Gerichtsurteil vom Führen von Kraftfahrzeugen ausgeschlossen.

Die Gemeindepolizei von Puerto del Rosario leitet deshalb die entsprechenden Ermittlungen ein und wird die Unterlagen an das zuständige Untersuchungsgericht weiterleiten.

Aus der Mitteilung der Polizei geht nicht hervor, welcher der beiden Fahrer von dem gerichtlich angeordneten Entzug der Fahrerlaubnis betroffen war. Ebenso machte die Polizei zunächst keine Angaben dazu, wie es zu dem Zusammenstoß gekommen war.

Zweiter Unfall dieser Art innerhalb von 24 Stunden

Für die Gemeindepolizei von Puerto del Rosario war dies bereits der zweite Einsatz innerhalb von weniger als 24 Stunden, bei dem ein Fahrzeug nach einem Unfall auf der Seite lag.

Am 09.09.2026 war gegen 22:45 Uhr ein Lieferwagen auf der FV-20 auf Höhe des Insel-Schlachthofs, Matadero Insular, auf die Seite gekippt. Der Fahrer und einzige Insasse erlitt nach ersten Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen.

Die Bergung des Lastwagens gestaltete sich aufwendig. Das Fahrzeug musste mit einem Kran angehoben und von der Straße entfernt werden. Die FV-20 blieb deshalb bis in die frühen Morgenstunden gesperrt und konnte erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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