“Liegenkrieg” in der Gemeinde Pájara

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In den letzten Wochen mehrten sich die Beschwerden von Touristen und Residenten bezüglich der an den Stränden der Gemeinde Pájara aufgestellten Liegen.

Uns erreichten Anrufe, bei denen man sich darüber beschwerte, dass die „Liegenverkäufer” mit allen Mitteln versuchten, ihre Liegen an den Mann respektive die Frau zu bringen. Gerade in den sogenannten „Steinburgen”, stehen und standen die Liegen. Wer nicht darauf liegen (und bezahlen) mag, dem wurde „verboten”, die Liegen aus den Burgen zu entfernen. Andere Strandnutzer wurden aufgefordert, zu (unbesetzten!!!) Liegen einen Mindestabstand von 3m einzuhalten. Ebenfalls bemängelten die Anrufer, dass die Liegen an bestimmten Strandabschnitten einerseits einfach zahlenmäßig überhand genommen hätten und man so kaum noch ein Plätzchen ohne Liege findet und andererseits auch viele kaputte und ungepflegte Liegen herumständen.

Auf unsere Nachfrage beim zuständigen Stadtrat, Farés Sosa, teilte Herr Sosa uns mit, dass auch der Gemeinde diese Beschwerden zu Ohren gekommen seien. Derzeit arbeite Herr Sosa mit seiner Abteilung sehr intensiv daran, diesen Beschwerden nachzugehen und Abhilfe zu schaffen. So seien bereits seit etwas mehr als zwei Wochen die Techniker der Gemeinde dabei, die Strandabschnitte der Gemeinde per GPS-Tracker zu erfassen und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zu erstellen.

Für die Aufstellung der Liegen wurden vor rund 15 Jahren zum letzten Mal Konzessionen versteigert. Anträge der Gemeinde für eine neue Vergabe der Konzessionen lägen momentan in Madrid vor. Herr Sosa bat um „ein bisschen Geduld” bis die Maßnahmen der Gemeinde greifen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Liegen und deren Vermietern gemacht? Schreiben Sie uns, wir werden weiter an diesem Thema arbeiten und über den Fortgang des Krieges „Handtuch gegen Liege” berichten.

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