Kanarische Regierung warnt vor zu viel Sonne

Die Gesundheitsabteilung der Kanarischen Regierung ermahnt die Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln in einer Aufklärungskampagne zum Schutz vor zu viel UV-Strahlung. Ein ausreichender Sonnenschutz, täglich und das ganze Jahr hindurch und auch an bedeckten Tagen, sei die unerlässlich, um der Entstehung von Hautkrebs vorzubeugen. Kinder unter 3 Jahren sollten überhaupt nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden, und ein Sonnenbrand im Kindesalter sei der Grundstein für die spätere Bildung von Hautkrebs, warnt die Kanarische Regierung.

Aufgrund der Nähe zum Äquator sind die Kanaren die Autonome Region mit dem höchsten UV-Index in ganz Spanien. Daher sei ein Schutz durch Sonnencremes mit einem Faktor nicht unter 30 unbedingt zu empfehlen, wobei die Sonnencreme 20 Minuten vor der Exposition aufgetragen werden soll.

Kleinkinder, die im Freien spielen, sollten sich möglichst im Schatten aufhalten und durch Sonnenschutzkleidung, Kopfbedeckung und mit einer guten Sonnenbrille geschützt werden.

UV-Strahlung kann neben einigen weniger gefährlichen Hautkrebsarten das Maligne Melanom, den gefürchteten Schwarzen Hautkrebs, erzeugen, der zu den aggressivsten Tumorarten gehört. Er breitet sich schnell im Körper aus und bildet Metastasen. Seine Behandlung ist schwierig und sein Verlauf oft tödlich.

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