2.452 bedürftige Familien erhielten in 2010 soziale Notfallhilfe

Infolge der Wirtschaftskrise sind auf Fuerteventura viele Familien unverschuldet in eine wirtschaftliche und soziale Notsituation geraten. Mit dem Zusammenbruch der Bauindustrie seit 2008 und dem vorübergehenden Einbruch bei den Urlauberzahlen ist die Arbeitslosigkeit auf rund 30% explodiert. In vielen Familien reicht folglich das Geld nicht einmal aus, um etwas zum Essen zu kaufen.

Entsprechend groß ist der Bedarf an finanzieller Unterstützung, um die größte soziale Not wenigstens etwas zu lindern.

In 2010 konnten insgesamt 2.453 Familien auf Fuerteventura dank der verschiedenen Sozialhilfe-Programme und gemeinnütziger Organisationen unterstützt werden.

Nun hat die Inselverwaltung (Cabildo) eine Vereinbarung mit der Caritas unterzeichnet, die auch für 2011 eine finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen Organisation in Höhe von 60.000€ zusichert.

Allein die Caritas hat auf Fuerteventura im vergangenen Jahr 510 Familien helfen können. Mit der Finanzierungszusage durch das Cabildo kann die Organisation unter anderem Projekte wie den Speisesaal für Bedürftige und das Hilfsprogramm für Familien aufrechterhalten.

Die Inselverwaltung will trotz des Sparzwangs auch in 2011 die Budgetposten für soziale Leistungen aufrechterhalten und hofft daher auch auf die Unterstützung durch die Sozialfonds der Sparkassen wie der Caja de Canarias und der CajaCanarias.

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