Wirtschaftskrise trifft Kanarische Inseln hart

In Verlauf der Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 bis 2010 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf den Kanaren um 4,5% gesunken. Spanienweit lag der Rückgang im selben Zeitraum bei „nur“ 3,8%.

Entsprechend ist das Pro-Kopf-BIP zwischen 2008 und 2010 um über 1000€ von 20.827 auf 19.746€ gesunken, was bedeutet, dass die Bevölkerung der Kanaren massiv an Kaufkraft eingebüßt hat, was durch die gleichzeitig gestiegenen Preise weiter verschärft wurde.

Ende 2011 sind 28,8% der aktiven Bevölkerung auf den Kanaren arbeitslos.

In 2011 hat zumindest die Tourismusbranche angefangen sich zu erholen und konnte Rekordzahlen verbuchen. Wirtschaftsexperten sehen es als „nicht vernünftig“ an, dass das Mehr an Touristen bisher nicht zu positiven Effekten bei der Beschäftigung geführt hat. Die Experten mahnen daher an, die Wirtschaft zu diversifizieren, die Qualität des touristischen Sektors zu verbessern und nicht in eine „Immobilienblase“ zurückzufallen.

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