Projekt zur Muschelzucht gescheitert

Die Studien über die Möglichkeiten zur Zucht von Miesmuscheln (perna perna) in den Gewässern von Fuerteventura sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese nicht machbar ist. Dies hat die Abteilung für Landwirtschaft, Fischerei und Gewässer der Kanarischen Regierung bekannt gegeben.

Im Rahmen des Projekts wurden im März 2009 mehrere experimentelle Muschelfarmen in küstennahen Gewässern von Fuerteventura installiert. An langen schwimmenden Kunststoffschläuchen, sogenannten „Longlines“, sollten die Muscheln anhaften und wachsen. In Vorstudien kamen Wissenschaftler zu dem Schluss, dass dies das einzige Verfahren sei, das eine Aussicht auf Erfolg in den hiesigen Gewässern haben könnte.

Wie sich nun herausgestellt hat, sind offenbar die Mengen von Eiern und Samen der wild lebenden Muscheln nicht zahlreich genug, um genug Material für die Anhaftung zu bilden. Auch ist der Nährstoffgehalt nicht hoch genug, um die Muscheln zu ernähren.

Bei Erfolg sollte die Muschelzucht eine Alternative für die lokalen Fischer zum traditionellen Fischfang sein.

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