Erhöhung der Einkommenssteuersätze gleicht Einnahmeverluste kaum aus

Spanien braucht dringend Geld, um das Staatsdefizit zu senken. Neben drastischen Sparmaßnahmen sollen auch Steuererhöhungen dazu beitragen, aus der Schuldenkrise herauszukommen. Die im Februar 2012 in Kraft getretene Erhöhung der Einkommenssteuer bringt zwar mehr Geld ein, als dies bei den alten, geringeren Steuersätzen der Fall gewesen wäre, aber insgesamt sind die Einnahmen durch die Einkommensteuer im ersten Quartal 2012 trotz der Anhebung der Steuersätze um 0,2% gesunken.

Dies liegt vor allem am weiteren Verlust von Arbeitsplätzen, Lohnsenkungen und der zunehmenden Zahl von Anträgen auf Steuerstundung durch die Gebietskörperschaften.

Die Anhebung der Einkommenssteuer ist nicht die einzige fiskalische Maßnahme, mit dem der Staat seine Einnahmen um insgesamt 12 Mrd. Euro steigern möchte, um die geplante Reduzierung des Staatsdefizits auf 5,3% zu erreichen. Rund 5,3 Mrd. Euro der Mehreinnahmen sollen aus dem Wegfall von Steuervergünstigungen für Unternehmen stammen, weitere 2,5 Mrd. Euro aus der vorübergehenden Steueramnestie für Steuersünder, die ihre hinterzogenen Einkommen offenlegen und ins Land zurückholen.

1 Kommentar

  1. wie wäre es mit der Hundesteuer?
    In Deutschland ist sie gang und gäbe.Übrigens die Straßen wären auch sauberer. Überall liegt der Hundekot herum. Ist vor allem auch hygienischer wenn man durch Orte geht.
    Da würde sich mancher überlegen, wie viele Hunde er hält!
    Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten an Geld zu kommen. Lieber den Armen und Bedürftigen was abgeben.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Spanien-Nachrichten