Kanarisches Gericht verhängt erstmals Gefängnisstrafe wegen Tierquälerei

Die dritte Strafkammer des Gerichts von Santa Cruz de Tenerife hat einen Mann zu einer 3-monatigen Haftstrafe wegen Tierquälerei verurteilt. Es ist der erste Fall in der Rechtsgeschichte der Kanarischen Inseln, in dem ein Gericht eine Haftstrafe wegen Tierquälerei verhängt hat.

Die grausige Tat hatte bereits in 2007 stattgefunden. Der Mann soll den Schäferhund Vela mit zahlreichen Wunden übersät in einen Müllcontainer geworfen haben, wo die Polizei das verletzte Tier später lebendig fand.

Der Verurteilte ist ein 80-jähriger Mann aus Güímar. Das Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, sieht außerdem eine Geldstrafe von 6.000€ vor.

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