Tierkadaver an den Küsten Gran Canarias, Fuerteventuras und Lanzarotes angeschwemmt

Nachdem an der Küste von Gran Canaria zwischen den Felsen der Kadaver eines Stieres gefunden wurde, wurden auch auf Lanzarote und Fuerteventura angeschwemmte Kadaver entdeckt.

An der Küste von Tinajo in der Zone nahe der Playa Las Malvas und in der Zone von los Risquetes wurde jeweils ein Rinderkadaver mit einem geschätzten Gewicht von rund 600kg angespült. Da die Fundstellen schwer zugänglich waren, sodass die Tiere nicht entfernt werden konnten, wurden sie mit Löschkalk abgedeckt, bzw. auf Gran Canaria an Ort und Stelle verbrannt.

Vor Fuerteventura fand man einen Kadaver an der Playa de Las Solapas an der Westseite Fuerteventuras im Gemeindegebiet von Pájara. Ein weiterer Kadaver wurde von einem Seemann auf der Ostseite im Wasser treibend gesichtet.

Die Tiere hatten Einschnitte in den Ohren, vermutlich weil man ihnen die Ohrmarken entfernt hatte, bevor man sie ins Meer warf. Obwohl über die Hintergründe nichts weiteres bekannt gegeben wurde, wird angenommen, dass die Tiere auf einem Transportschiff verendet sind und über Bord geworfen wurden, um den in solchen Fällen von den Behörden geforderten Quarantäneaufenthalt des Schiffes zu vermeiden.

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