Kanarisches Parlament will Zuzug und Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-Ausländer beschränken

Das kanarische Parlament hat am 03.07.2013 beschlossen, die Kanarische Regierung aufzufordern, Vorschläge zur Beschränkung und Arbeitsaufnahme von Nicht-EU-Ausländern zu erarbeiten.

„Niemand könne dagegen argumentieren, dass ein Canario in seinem eigenen Land nicht vor jedem beliebigen Nicht-EU-Ausländer Arbeit finden sollte“, so die Meinung der nationalistischen Gruppierung im Parlament (CC, PNC,CCN), die auch von der sozialistischen Partei PSOE unterstützt wird.

Die Abgeordnete der konservativen Partei PP,  Mayte Pulido, hielt dagegen, dass zum einen die Freizügigkeit von Personen aus der EU nicht eingeschränkt werden könne und das Prinzip der Nicht-Diskriminierung wegen der Nationalität nicht verletzt werden dürfe, und dass zum anderen das „Wecken niederer Instinkte“ in einer Gesellschaft, die wirtschaftliche Schwierigkeiten durchmacht, äußerst gefährlich seien.

Der Beschluss des Parlaments sieht vor, die Bilaterale Kommission Kanaren-Spanischer Staat einzuberufen, die für entsprechende Maßnahmen zur Beschränkung der Zuwanderung und Arbeitsaufnahme zuständig ist.

1 Kommentar

  1. wir alle im Europäischen Raum haben eine große Völkerwanderung. Egal ob das LAND es verkraftet oder nicht .Da muß man mal einen Riegel vorschieben. Jedes Land kann etwas für seine Bevölkerung tun. Afrika z.B. kann in der Agrarwirtschaft sehr viel machen und den Leuten Arbeitsplätze geben oder Neue MACHEN:Hier ist die Regierung gefragt und Abbau der Korruption. Da handelt Spanien richtig. Sie haben selbst Probleme mit der Arbeit.Also richtig diese Regelung. So geht es auch ITALIEN; POTUGAL selbst in den neuen OSTBLOCKLÄNDERN und nicht zu vergessen GRIECHENLAND. Also überall hapert es in Europa.Dann der große Auswanderungsdrang aus NICHT-europ. LÄNDERN, nein so geht es nicht.Schafft überall in eigenen Ländern Arbeit oder neue Ideen.Das ist meine Meinung

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