IGIC-Einnahmen erstmals seit Beginn der Krise wieder über 1 Mrd. Euro

Die Kanarische Mehrwertsteuer IGIC dürfte zum Ende des Jahres 2013 erstmals wieder mehr als eine Mrd. Euro in die klammen Kassen der kanarischen Regierung spülen. Bis Ende November lagen die Einnahmen aus der IGIC bereits bei 945 Mio. Euro, bereits mehr, als im Gesamtjahr 2012 eingenommen wurde (931,2 Mio.).
In 2007, dem letzten fetten Jahr vor Beginn der Krise, flossen noch 1,125 Mrd. Euro aus der IGIC. Für 2008 hatte die Regierung noch mit 1,262 Mrd. kalkuliert, die tatsächlichen Einnahmen sanken jedoch dramatisch auf 957,3 Mio., was die Regierung in erhebliche Liquiditätsschwierigkeiten brachte.

Doch 2009 wurde noch schlimmer. Die ausufernde Arbeitslosigkeit ließ den Konsum zusammenbrechen und infolge der Unsicherheit in Europa blieben zu allem Überfluss auch noch viele Urlauber fern. Die Einnahmen aus der Kanarischen Mehrwertsteuer sanken auf gerade einmal 681,1 Mio. Euro.

In 2010 und 2011 stiegen die Einnahmen wieder etwas an (809 Mio. in 2011).
Mitte 2012 wurden im Rahmen der landesweiten Sparmaßnahmen auch die Steuersätze erhöht. Der generelle IGIC-Satz stieg von 5 auf 7 Prozent. Ende 2012 kletterten die IGIC-Einnahmen auf 931,2 Mio. Euro.

Im Januar 2014, wenn die endgültigen Werte für 2013 feststehen, dürften die Einnahmen die Barriere von 1 Mrd. Euro erstmals seit 5 Jahren wieder übersteigen. Schließlich ist der Dezember wegen des Weihnachtsgeschäftes einer der stärksten Konsummonate.

Auch die guten Urlauberzahlen bringen zusätzliche IGIC-Einnahmen in die Kassen.

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