Einkommen kanarischer Haushalte deutlich gesunken

Wie das kanarische Amt für Statistik „Istac“ Anfang April in seiner Umfrage über die Lebensverhältnisse der kanarischen Haushalte im Jahr 2013 veröffentlichte, ist das verfügbare Einkommensniveau auf den Kanaren in den Jahren von 2007 bis 2013 erschreckenderweise um ganze 17% gesunken.

Umgerechnet sind die durchschnittlichen Einkünfte der Haushalte dabei von 1.950 Euro auf nur 1.619 Euro pro Monat gefallen. Das Durchschnittshaushaltseinkommen liegt nun also auf einem ähnlich niedrigen wie zuletzt im Jahr 2004, als 1.647 Euro monatlich erzielt wurden.

Auf eine Pro-Kopf-Basis umgerechnet, ging das verfügbare Monatseinkommen von 671 Euro im Jahr 2007 auf nur 614 Euro im Jahr 2013 zurück.

Betrachtet man die einzelnen Inseln, weisen Gran Canaria und Lanzarote mit 1.732 Euro und 1.690 Euro noch das höchste Haushaltseinkommen auf, wohingegen auf El Hierro und La Gomera nur 1.315 Euro und 1.477 Euro pro Monat zusammenkommen.

Die größte negative Tendenz bei der Einkommenssituation auf den Kanaren konnte auf Fuerteventura beobachtet werden. Zwischen 2007 und 2013 sank das durchschnittliche Monatseinkommen der Haushalte auf der Insel um ganze 24%.
Der Bericht von „Istac“ zeigt auch, wie stark der Bruttolohn auf den Kanarischen Inseln zurückgegangen ist. In dem beobachteten 6-Jahres-Zeitraum sank das monatliche Arbeitseinkommen von 1.128 Euro auf 1.069 Euro. Das entspricht einem Rückgang von 5%. Obwohl die spanische Wirtschaft langsam an Fahrt aufzunehmen scheint, sind die Statistiken Beweis genug, dass die Masse der Bevölkerung bislang nur wenig davon profitiert.

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