Standard & Poor’s sieht positive Entwicklung in Spanien

Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) das krisengeplagte Spanien im November 2013 bereits auf ein stabiles, aber dennoch katastrophales BBB- Rating heraufgestuft hatte, gab sie sich nun erneut positiv über die Wachstumsaussichten des Landes. Demnach erwartet die Agentur entgegen bisheriger Schätzungen einen stärkeren Anstieg des spanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Die Prognose sagt einen Anstieg von 1,4% des BIP für das Jahr 2015 voraus, wohingegen die Erwartungen für das laufende Jahr 2014 unverändert bei 0,8% bleiben.

Hinsichtlich der Arbeitslosenquote, die Ende 2013 in Spanien bei 26,4% lag, wird ebenfalls eine Besserung erwartet. Bei der Zahl der Arbeitslosen erwartet S&P für 2015 einen Rückgang von fast 2%.

Die wirtschaftliche Erholung sowie auch die einsetzende Besserung am Arbeitsmarkt sollen den privaten Konsum antreiben und somit die spanische Wirtschaft weiter ankurbeln.

Positiv sieht die Ratingagentur auch die Entwicklung in der Eurozone mit einem Wachstum von 1% im laufenden Jahr 2014 und 1% im darauffolgenden Jahr. Die Teuerungsrate im Euroraum wird Ende 2014 auf 0,9% geschätzt, Tendenz leicht steigend. Was die deutsche Wirtschaft betrifft, erwartet S&P bis 2015 sogar bis zu 2% BIP-Wachstum. Die insgesamt erfreulichen Aussichten könnten unter Anderem für Spanien bedeuten, dass sich das Land in nächster Zeit endgültig aus der jahrelangen Krise befreien könnte.

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