Standard & Poor’s hebt Bonitätsnote der Kanaren um eine Stufe an

Für die spürbare Konjunkturerholung und die lobenswerte Finanzverwaltung hat die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) nun die Kanarischen Inseln eine Note heraufgestuft, nachdem sie auch die wirtschaftlichen Prognosen für die Vulkaninseln nach oben korrigierte. Nach einer knapp über Ramschniveau liegenden Note BBB- wurde die Bonitätsstufe für die Kanaren nun auf ein stabiles BBB angehoben. Die Agentur begründet die Höherstufung durch das Engagement der kanarischen Regierung die Defizitkriterien einzuhalten und mit den Finanzen vernünftig umzugehen.

Javier González Ortiz, Minister für Wirtschaft, Finanzen und Sicherheit der Kanarischen Regierung sieht diese neue Wertung als „ein weiteres Zeichen dafür, dass die konjunkturelle Erholung bereits begonnen hat und das mit besseren Zukunftsaussichten für Wirtschaftswachstum im Archipel als im Rest von Spanien.“

Die Höherstufung der Kanaren durch S&P gleicht nun der Bonitätsstufe Spaniens, da die Ratingagenturen die Autonomen Regionen nie höher als das Land selbst einstufen. Die Bewertungen großer Ratingagenturen stellen einen wichtigen Indikator für die Kreditwürdigkeit dar, da Investoren ihre Entscheidungen in das Land zu investieren nach der jeweiligen Bonitätsstufe ausrichten.

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