Umweltministerium gibt grünes Licht für Erdölsuche

Das spanische Umweltministerium hat am 29.05.2014 bekannt gegeben, dass es seine Zustimmung für die Erdölprospektion vor den Kanarischen Inseln geben wird. Diese Ankündigung erfolgte bei einem Treffen von Repräsentanten des Umweltministeriums mit Pressevertretern im Sitz des Umweltstaatssekretariats. Das Umweltministerium versicherte, dass die Bohrungen mit “maximalen Garantien und minimalen Risiken” durchgeführt werden könnten.

In den vergangenen Wochen wurde noch mit der Möglichkeit spekuliert, dass das Umweltministerium der Erdölsuche einige wichtige Hürden in den Weg stellen könnte.

Die Mitteilung des Umweltministeriums erfolgte am selben Tag, an dem der Abgeordnetenkongress mit der absoluten Mehrheit der PP gegen die Möglichkeit gestimmt hatte, die Erdölsuche zu bremsen.

Auch die PP-Abgeordneten der Balearen stimmten im Sinne ihrer Partei; allerdings angeblich erst, nachdem ihnen in einem Treffen auf höchster Ebene zwischen der spanischen Zentralregierung und der Regierung der Balearen versichert wurde, dass die Möglichkeit untersucht werden solle, die Bohrungen in den Gewässern der Balearen zu verhindern.

2 Kommentare

  1. was ist bei einer naturkatastrophe ? wer ist dann schuldig ? welche minister treten freiwillig zurück ? wer
    gibt die “maximalen garantien ” ? werden auch die balearen betroffen sein ?
    die natur braucht uns nicht- wir aber die natur unbedingt !

  2. nun also doch : erdölsuche um jeden preis ??? wer
    bekennt sich schuldig beim fehlschlagen und oder naturkatastrophe ??? evtl. ein kurzes statement oder ein
    rascher rücktritt ??? die natur braucht uns nicht- wir aber
    brauchen sie dringend !!!

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