CAAF erhöht Wassergewinnung im laufenden Jahr um knapp 5 Prozent

Das Jahr 2014 brachte einen besonders trockenen Sommer mit nach Fuerteventura. Die Erleichterung war vielerorts daher besonders groß, als der Regen in der letzten Novemberwoche nur so aus den Wolken brach. Da solche Regenfälle aber äußerst selten sind, kümmert sich das Konsortium für Wasserversorgung auf Fuerteventura (CAAF) darum, dass die Insel auch während ihrer Dürreperioden problemlos mit Wasser beliefert werden kann. Von Januar bis November des laufenden Jahres zeigen die Daten des CAAF einen gesamten Produktionsanstieg von 4,8 Prozent.

Die durchschnittliche Trinkwassergewinnung lag im Jahr 2014 bisher bei etwa 22.256 Kubikmeter täglich, was im Vorjahresvergleich einen Anstieg von 1.058 Kubikmeter pro Tag bedeutet. Laut dem CAAF bedeuten diese Zahlen eine gute Versorgung für die rund 30.000 Kunden, die von den Entsalzungsanlagen in Puerto del Rosario, Gran Tarajal und Corralejo mit Wasser beliefert werden. Die Kapazität der drei Produktionsmodule übersteigt nämlich die durchschnittliche Nachfrage inklusive der Höhepunkte während der heißen Sommermonate. Mit der diesjährigen Inbetriebnahme der neuen Wasserentsalzungsmodule in der Hauptstadt-Anlage wurde die maximal erzeugbare Wasserkapazität pro Tag von 31.000 auf rund 45.000 Kubikmeter erhöht.

Die größte Produktionmenge des Jahres wurde im August registriert, als der Durchschnitt bei knapp 24.100 Kubikmeter Wasser täglich lag. Ein Blick auf die Jahresstatistik des CAAF zeigt im Jahre 2014 deutliche Produktionsanstiege in Corralejo und Gran Tarajal sowie relativ stabile Daten aus Puerto del Rosario. In Corralejo ist der Nachfrageanstieg höchstwahrscheinlich auf die starke Wachstumstendenz im touristischen Bereich zurückzuführen. In Gran Tarajal dagegen ist die erhöhte Nachfrage mit den vom akuten Regenmangel betroffenen Bereichen der Landwirtschaft und Viehzucht verbunden. Dennoch ist zu bemerken, dass dieser Aufwärtstrend im November einen drastischen Umsturz erlebte, als die wohl bedeutendsten Niederschläge der letzten Jahre auf Fuerteventura gemessen wurden. Dies hatte zur Folge, dass die Wassergewinnung verglichen mit November 2013 um 21 Prozent zurückging.

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