Cabildo investiert in Auslandswerbung für Fuerteventura

Mitte Dezember entschied der Vorstand des Tourismusamtes von Fuerteventura über den Haushaltsplan für das neue Jahr 2015. Die Investitionen im Tourismusbereich sollen sich weiterhin auf den Bereich der Auslandswerbung konzentrieren, das geplante Budget für die Vermarktung des Reiseziels Fuerteventura soll jedoch im Vergleich zu 2014 um knapp 89 Prozent erhöht werden. Ab Januar wird nun in wichtigen Tourismusmärkten der Insel mit fast zwei Millionen Euro für das Urlaubsziel geworben, um so die rekordverdächtigen Besucherzahlen für die Zukunft zu festigen und neben traditionellen Märkten auch in aufstrebende Märkte zu investieren.

Der Marketing-Plan des Tourismuspatronats sieht die Teilnahme an insgesamt 35 nationalen und internationalen Messen vor, damit auch die Jahresbilanz für 2015 den Rekord von 2,5 Millionen Touristen aufrechterhalten kann. Dabei werden Vertreter aus Fuerteventura auf Tourismusmessen in Ländern wie den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Russland, Polen, Italien oder Großbritannien anwesend sein. Unter den Arbeitsschwerpunkten, die das Tourismuspatronat für die Zukunft festgelegt hat, gehören zum Beispiel Marketing-Maßnahmen in direkter Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften. Außerdem sollen mit unterstützenden Werbeaktionen verschiedene Veranstaltungen auf der Insel nach außen hin gefördert werden, wobei der Fokus besonders auf Sport-Events gelegt wird, da diese die Marke Fuerteventura international am stärksten reflektieren. Auch die Qualitätssicherung des Reiseziels durch die Vergabe des EU-weit anerkannten SICTED-Gütesiegels an getestete Hoteleinrichtungen der Insel sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem spanischen Fremdenverkehrsamt Turespaña in den jeweiligen Tourismusmärkten gehören zu den Herausforderungen, die im neuen Jahr in Angriff genommen werden.

Die Wachstumsprognosen für 2015 sehen vor allem steigende Gästezahlen aus Großbritannien, Irland, der Schweiz, Belgien, Italien und Frankreich vor. Durch die erstmals eingerichtete Direktverbindung nach Litauen vor einigen Monaten wird in diesem neuen Markt die stärkste Entwicklung erwartet.

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