Schulden als mögliches Mordmotiv im Fall der erstochenen Frau auf Lanzarote

Im Falle der ermordeten Frau, die am 04.02.2015 erstochen in ihrer Wohnung auf Lanzarote aufgefunden wurde, untersucht die Nationalpolizei nun Verschuldung als mögliches Tatmotiv.

Informationen des kanarischen Polizeipräsidiums zufolge, gab der mutmaßliche Täter nach seiner Verhaftung an, das Opfer habe ihm 60.000 Euro geschuldet. Eine Nachbarin hatte die Frau am Nachmittag blutüberströmt vor der Treppe ihrer Wohnung gefunden und die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, war die Frau bereits ihren zahlreichen Stichverletzungen erlegen.

Eines der Kinder des Opfers gab an, vormittags noch zusammen mit seiner Mutter zum Flughafen gefahren zu sein, um einen ihrer Bekannten abzuholen. Polizeiliche Ermittlungen ermöglichten daraufhin die Festnahme des mutmaßlichen Mörders, eines 67 Jahre alten Spaniers, der gerade einen Flug nach Teneriffa nehmen wollte. Nach seiner Verhaftung wurde der Verdächtige in das Inselkrankenhaus von Lanzarote gebracht, um offenkundige Stichverletzungen zu behandeln. Der Mann befindet sich momentan in Untersuchungshaft und erwartet in Kürze einen Prozess durch das zuständige Gericht.

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