Erstmals leichter Preisanstieg auf kanarischem Immobilienmarkt

Nach sieben langen Jahren, die eine Preissenkung von fast 41 Prozent zur Folge hatten und den kanarischen Immobilienmarkt auf ein neues Rekordtief haben sinken lassen, beginnen die Immobilienpreise nun endlich wieder anzusteigen. Laut dem neuesten Bericht der spanischen Immobilienbewertungsgesellschaft TINSA lag der Anstieg zwischen Januar und März des aktuellen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei knapp 5,4 Prozent.

Somit liegt der durchschnittliche Preis für einen Quadratmeter bei 1.236 Euro und somit noch fast 1.000 Euro unter den Rekordpreisen, die während der Boomphase im Jahr 2007 registriert wurden. In Anbetracht der durchschnittlich knapp 1.173 Euro, die im vergangenen Jahr noch das absolute Preistief im kanarischen Immobilienbereich bedeuteten, ist momentan also ein leichter Aufschwung zu beobachten.

Der Preisanstieg variiert dennoch nach Größe und Qualität der Wohnungen. Größere Wohnungen verzeichneten einen prozentual höheren Anstieg, wobei der Quadratmeterpreis noch günstiger ist, als bei kleineren Wohnungen. Drei-Zimmer-Wohnungen sind im ersten Quartal des laufenden Jahres um knapp 4,5 Prozent teurer geworden und somit auf knapp 1.184 Euro für den Quadratmeter gestiegen. Der Anstieg bei Zwei-Zimmer-Wohnungen lag bei drei Prozent und brachte den Quadratmeterpreis auf gut 1.370 Euro.

Insgesamt lag der Preisanstieg für kanarische Wohnungen über dem nationalen Durchschnittswert von 3,3 Prozent. Der Archipel liegt somit an der Wachstumsspitze und belegt nach Navarra und den Balearen sogar spanienweit den dritten Platz.

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