Teneriffa: Drei Verdächtige im Mordfall eines Briten festgenommen

Die Nationalpolizei in Puerto de la Cruz-Los Realejos hat drei Jugendliche aus La Orotava im Norden Teneriffas als Tatverdächtige im Mordfall eines Briten in Puerto de La Cruz festgenommen.

Die Ermittlungen begannen, als am 13.07.2015 im Barranco von Martianez die Leiche eines 40-jährigen Mannes britischer Staatsangehörigkeit gefunden wurde. Erste Untersuchungen der Polizei ergaben, dass der Tod die Folge einer Auseinandersetzung mit einer weiteren Person war.

Im Laufe der Ermittlungen lokalisierten die Beamten in der Gemeinde Los Realejos ein Fahrzeug, dessen Besitzer als mutmaßlicher Täter gilt. Außerdem wurden ein Freund sowie die Freundin des Täters in den Kreis der Tatverdächtigen aufgenommen, die beide die Tat miterlebt, aber den Behörden gegenüber verschwiegen hatten. Die drei Verhafteten haben die Tat gestanden, jedoch behauptet, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe.

In der Nacht des 13.07.2015 sei der Haupttatverdächtige mit seiner Freundin und einem Freund von einer Feier nach Puerto de La Cruz gekommen und in einer Kneipe mit dem Opfer das erste Mal aneinander geraten. Um drei Uhr morgens machten sie sich auf den Heimweg, wo in der Nähe des Einkaufszentrums Las Pirámides de Martianez eine Schlägerei begann, bei der das Opfer beinahe umgebracht und schwer verletzt am Grund des Barrancos zurückgelassen wurde.

Die beiden Zeugen der Tat, die das Opfer ebenfalls einfach zurückgelassen haben, gaben an, die Behörden aus Angst nicht informiert zu haben. Nach Abschluss der Ermittlungen erwartet nun alle drei Verdächtige eine Anklage. Die zwei Zeugen wurden bis dahin auf freien Fuß gesetzt, während der Hauptverdächtige nur gegen Kaution freigelassen wurde.

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