Luftrettungsdienst modernisiert seine Hubschrauberflotte

Der neue H215 „Super Puma”-Helikopter, den das Verteidigungsministerium für 15 Millionen Euro von Airbus gekauft hatte, wurde vor kurzem dem Luftrettungsdienst zur Verfügung gestellt. Mit dem neuen Hubschrauber, zu dem sich nächstes Jahr noch zwei weitere Exemplare des gleichen Typs gesellen und ältere Modelle ersetzen sollen, erfuhr die Flotte des Rettungsdienstes eine deutliche Modernisierung. Der zweite Kommandant der kanarischen Luftstreitkräfte, General Julián Roldán, betonte jedoch, dass jedes Flugzeug der Flotte vollständig flugtauglich sei und wies damit Behauptungen zurück, die bisherigen Maschinen wären veraltet und für eine Luftrettung untauglich.

Die Modernisierung der Flotte schreitet besonders nach den beiden Unfällen vom 19.03.2014 und 22.11.2015, bei denen sieben Soldaten ums Leben gekommen sind, immer weiter voran. Roldán teilte mit, dass die technische Untersuchungskommission für militärische Flugunfälle bereits einen Bericht über den ersten Schadensfall vorgelegt habe, wollte dazu jedoch nicht ins Detail gehen. Über den zweiten Fall liefen derweil noch die Untersuchungen.

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