Hohes Passagieraufkommen zur Ferienzeit führt zu Stau an kanarischen Inselhäfen

Der durch den sommerbedingten Passagierboom verursachte Stau an den kanarischen Hafenanlagen hatte kürzlich zwei Arbeitssitzungen zur Folge, zu denen die beiden größten Reedereien des interinsularen Fährenverkehrs mit dem Geschäftsführer der regionalen Hafenbehörde Puertos Canarios, Manuel Ortega, zusammenkamen, um entsprechende Lösungsansätze auszuarbeiten.

Wie Ortega dabei betonte, sei die Aktivität an den Inselhäfen mit dem Sommeranfang trotz des üblicherweise erwarteten Zuwachses diesmal überdurchschnittlich stark angestiegen, was sicherlich auf die Umsetzung des Residenten-Rabattes in Höhe von 75 Prozent zurückzuführen sei. Dies hätte in Situationen, in welchen zwei Schiffe gleichzeitig ein- und ausliefen, schließlich zu gewissen logistischen Problemen geführt, die schnellstmöglich gelöst werden müssten, um einen optimalen Hafenbetrieb zu gewährleisten.

Mit den Reedereien sei im Zuge dessen nun vereinbart worden, zwei speziell gekennzeichnete Zonen für die jeweils an und von Bord gehenden Personen und Fahrzeuge einzurichten. Außerdem stelle die kanarische Hafenaufsicht zusätzlich ihre Beamten zur Verfügung, um die Reedereien bei der Koordination ihrer Manöver zu unterstützen.

Puertos Canarios sieht seine primäre Aufgabe in der Ordnung der Passagierströme, um das An- und Ablegen der Schiffe zu erleichtern und zu verhindern, dass die Servicequalität angesichts der aufgetretenen Engpässe eine Verschlechterung erfährt. Es sei selbstverständlich, so hieß es, dass nun Maßnahmen ergriffen würden, die bisher vielleicht nicht notwendig waren.

Ein gutes Beispiel sei dabei Fuerteventuras südlicher Hafen Morro Jable, der die Insel mit Gran Canaria verbindet. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sei der Verkehr dort allein im Juli um knapp die Hälfte gestiegen.

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