Fünf Unglücksfälle an kanarischen Küsten innerhalb von zwei Tagen

Allein am 20. und 21.11.2017 sind 5 Menschen an den Küsten von La Palma, Gran Canaria und Fuerteventura verunglückt. Drei der 5 Opfer kamen bereits am Ort des Unglücks ums Leben, die anderen wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

Am 20.11.2017 musste ein 55-jähriger Deutscher von einem Rettungshubschrauber geborgen werden, nachdem er sich infolge eines Sturzes beim Baden an einer schwer zugänglichen Stelle der Playa La Veta auf La Palma am Bein verletzt hatte.

Am 21.11.2017 trieb ein 67-Jähriger Mann leblos im Meer, der offenbar an der Felsküste des Camino El Sobradillo in der Nähe des Faros de Sardina im Gemeindegebiet von Gáldar auf Gran Canaria geangelt hatte. Der Mann musste per Hubschrauber geborgen werden, die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Am 21.11.2017 wurde ein 80-jähriger Mann an der Playa de Puerto Rico im Gemeindegebiet von Mogán im Süden von Gran Canaria mit Anzeichen für Ertrinken aus dem Meer gezogen. Die Rettungsschwimmer leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein und die Rettungskräfte des SUC konnten nach ihrem Eintreffen einen Puls bei dem Opfer feststellen und ihr nach der Stabilisierung in kritischen Zustand ins Krankenhaus bringen.

Hinzu kommen die beiden Fälle von Fuerteventura, über die wir bereits gesondert berichtet hatten.

Alle 5 Opfer sind männlich und über 50 Jahre alt. Die drei Opfer, deren Nationalität bekannt gegeben wurde, sind Deutsche, also Ausländer. Damit passen alle Opfer in das typische Opferschema: über 50, männlich, Ausländer.

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