Ratingagentur stuft Spaniens Bonität herauf

Fitch web

Die Ratingagentur Fitch hat ihre Note für die langfristige Kreditwürdigkeit Spaniens von BBB+ auf A- angehoben. Damit profitieren Spaniens Staatsanleihen erstmals seit vielen Jahren wieder von einer erstklassigen Bonität. Im Juli 2017 hatte Fitch die Note zuletzt auf BBB+ angehoben.

Fitch lobt Spanien für die Reduzierung von Makroökonomischen Ungleichgewichten infolge der wirtschaftlichen Erholung. Zwar sieht Fitch immer noch politische Risiken wegen der Katalonienkrise, hält aber eine Abspaltung aber für sehr unwahrscheinlich.

Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos glaubt, dass auch die anderen Ratingagenturen wie Standard & Poors und Moody´s dem Beispiel von Fitch folgen und die Bonitätsnote Spaniens anheben werden.

Mit einem geschätzten Wachstum von 3,1% in 2017 konsolidiert sich die spanische Wirtschaft als eine mit dem stärksten Wachstum in ganz Europa. Trotz der Verbesserung der Fundamentaldaten hängt die Zukunft des spanischen Ratings vor allem von der Entwicklung der Situation in Katalonien ab.

Die nächste Bewertung Spaniens findet am 13. Juli 2018 statt. Nach einen seit 2014 gültigen Gesetz müssen die Ratingagenturen sich an einen Veröffentlichungskalender halten. Die Daten dürfen nur an einem Freitag und erst nach dem europäischen Börsenschluss bekannt gegeben werden.

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