Überreste der versunkenen Schiffe in Gran Tarajal bald vollständig entsorgt

Pontonas Gran Tarajal w

Der kanarische Präsident Fernando Clavijo hat am 03.08.2018 erneut den Hafen von Gran Tarajal besucht, um die Fortschritte bei den Aufräumarbeiten vor Ort zu begutachten. Begleitet wurde er dabei von Insel-Präsident Marcial Morales, der Vize-Beauftragten für Umweltschutz, Sicherheit und Notfälle, Blanca Pérez, sowie Manuel Ortega, dem Direktor der Hafenbehörde Puertos Canarios. Obwohl Sturm “Emma” schon fünf Monate her ist, liegen nach wie vor noch Überreste der versunkenen Schiffe und deren Ladung herum.

Am Tag des Besuchs wurde der zweite Abtransport der versunkenen Lastkähne in Angriff genommen. Der eingesetzte Schlepper kam samt Kahn auf eine Länge von fast 86 Metern. Mit der nächsten Ladung Schrott machte er sich auf den Weg zur Entsorgungsanlage nach Las Palmas de Gran Canaria.

Laut Ortega gehe die Beseitigung der Schäden in gutem Tempo voran. In einer ersten Phase wurden die kleineren Teile per Straße ins Entsorgungszentrum nach Zurita gebracht. In der aktuell zweiten Phase wird der noch verbleibende Unrat auf dem Seeweg abtransportiert. In Kürze wird auch der letzte versunkene Ponton in Stücke geschnitten und entsorgt. Bis Ende August sollen alle Reste verschwunden sein. Ein drittes Mal noch wird ein Schlepper nach Gran Tarajal kommen und etwa eine Tonne geborgenen Materials mitnehmen. Somit ist dann auch der gesamte Hafenabschnitt vollständig geräumt und bereit für die anlaufenden Sanierungsmaßnahmen.

600.000 für Sanierung des Hafens von Gran Tarajal

Für rund 600.000 Euro wird die Hafeninfrastruktur erneuert und umgestaltet. Im Bereich des Yachthafens ist die Erweiterung der Anlegestellen schon in vollem Gange. Bis zum Start der Kreuzfahrtsaison im Dezember will man mit allem fertig sein.

Parallel wird derzeit auch die letzte noch im Wasser verbleibende Barkasse aus der Hafeneinfahrt gezogen und an anderer Position angelegt, um die Anlegestelle für die ausstehenden Transporte frei zu machen.

Puertos-Canarios-Direktor Ortega betonte dabei, dass alle Arbeiten unter den höchsten Sicherheitsvorschriften durchgeführt werden, um Umwelt- und Personenschäden zu vermeiden. Alle schädlichen Substanzen hätte man bereits extrahiert. Die Resultate der Wasserproben im Rahmen der durchgeführten Bioremediation seien sehr positiv und zeigten keinerlei giftigen Rückstände.

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