Flüchtlingsboot mit 24 Menschen auf Lanzarote gelandet

Am Morgen des 27.11.2018 ist an der Küste von San Bartolomé auf Lanzarote ein Flüchtlingsboot angelandet.

Beamten der Gemeindepolizei waren 4 Immigranten in Playa Honda aufgefallen. Daraufhin alarmierten sie die Kollegen von der Guardia Civil. Diese entdeckten ein rund 6 Meter langes und 2 Meter breites Schlauchboot an der Playa de Guacimeta. Es soll dort gegen 4:45h angekommen sein. Das Boot war mit einem 25PS-Außenbordmotor ausgerüstet.

Später entdeckte die Guardia Civil gemeinsam mit der Gemeindepolizei die restlichen Immigranten. Insgesamt wurden 24 Personen gefasst, darunter eine Frau mit ihrer 4 Jahre alten Tochter, 9 erwachsene Männer und 13 möglicherweise minderjährige Männer.

Die Frau musste ins Krankenhaus gebracht werden

Die Polizei zog Rettungskräfte des SUC (Servicio de Urgencias de Canarias) und Mitarbeiter des Roten Kreuzes hinzu. Die Frau musste wegen gesundheitlicher Probleme und Übelkeit ins Krankenhaus gebracht werden.

Die aufgegriffenen Personen werden zunächst in die Obhut der Nationalpolizei übergeben, die dafür zuständig ist. Die Minderjährigen kommen in ein Heim, die Volljährigen in ein „Ausländerinternierungszentrum“, bis über ihren Status entschieden wird oder sie wegen Ablauf der Entscheidungsfrist auf freien Fuß gesetzt werden.

1 Kommentar

  1. Irgendwann ist das Maß voll immer mehr Imigranten stürmen die Inselgruppe von marocco aus .das kostet dem spanischen Staat Unmengen Euros .

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