Betrieb der Afrika-Märkte in Costa Calma und Morro gesichert

Afrika Markt in Costa Calma

Die Gemeinde Pájara wird den Betrieb der Afrika-Märkte in Costa Calma und Morro Jable ohne Unterbrechung aufrechterhalten, bis in einer öffentlichen Ausschreibung ein neuer Betreiber gefunden ist. Dies hat sie in einer Pressemitteilung bestätigt.

Die Konzession für die Bewirtschaftung der Wochenmärkte in Costa Calma und Morro Jable waren im Jahr 2004 rechtswidrig und ohne Ausschreibung an ein Privatunternehmen vergeben worden. Der Konsultationsrat der Kanarischen Inseln hatte diese Rechtsauffassung bestätigt und festgestellt, dass die Genehmigung aus den Jahr 2004 nichtig ist, woraufhin die Gemeinde ein Verfahren zum Widerruf eingeleitet hatte.

Das Betreiberunternehmen muss nun die Gelände räumen, auf denen der Afrika-Markt in Costa Calma und Morro Jable durchgeführt wird

Gemeinde bittet Öffentlichkeit um Verbesserungsvorschläge für die zukünftigen Märkte

Die Gemeinde wird nun die afrikanischen Märkte übergangsweise selbst organisieren. In der Zwischenzeit erarbeitet sie die Ausschreibungsbedingungen für ein erneutes, rechtskonformes öffentlichen Vergabeverfahren.

Mit der Entscheidung, die Märkte übergangsweise weiterzuführen, will die Gemeinde in erster Linie die Interessen der Markthändler wahren und sich selbst vor eventuellen Schadenersatzansprüchen schützen. Außerdem sieht die Gemeinde in den Märkten eine wichtige Touristenattraktion.

Die Gemeinde bittet Anwohner, Geschäftsleute, Umweltgruppierungen und Einzelhändler um Vorschläge, wie die Form und Qualität der zukünftigen Märkte verbessert werden kann.

6 Kommentare

  1. Es ist eine Schande wie sich das Ayuntamiento auf der Nase herumtanzen lässt. Nicht nur, dass diese dreckigen Schandflecken bleiben (zumindest noch eine ganze Weile) und die Umwelt weiter verdrecken sondern, dass auch noch hochoffiziell geduldet wird, dass dort Fälscherware verkauft wird. Ich habe ein Video als Vorrecherche für einen Beitrag drehen wollen (nein ich habe es getan) da wurde ich von so einem Verkäufer mit Migrationshintergrund angegangen, dass ich seine Waren nicht einfach fotografieren könne. Nebenbei bemerkt handelte es hierbei um eben Fälscherware – klingt hart aber nix anderes ist es und diese machen min 70% der Stände aus. Wer braucht das? Die wenigen Händler, die mit eigenen Produkten oder Dienstleistungen aufwarten haben Besseres verdient als da mit diesen Plagiatshändlern in einer Reihe stehen zu müssen. Und all den Armseligen denen diese Form der Märkte gutheissen die können mir nur Leid tun.

  2. Ich war nur kurz auf dem Markt in Morro Jable, habe mich nicht wohl gefühlt,man kann einfach nicht mal in Ruhe gucken und bummeln, ständig wird man angepuatsch um etwas zu kaufen,das nervt, Preisschilder an den Produkten wäre auch nett,ich glaube wenn das so wäre würden die Händler viel mehr verkaufen.

  3. Ich empfand die lockere Art der Afrikaner, verbunden mit ihrem kunterbunten Sortiment, immer als eine vergnügliche Art zu shoppen. Das dort viel Fake Ware in unterschiedlichen Qualitäten angeboten wird, weiß man, aber gerade deshalb werden diese Märkte von den Touristen ja auch besucht. Ähnliche Waren zum Teil von schlechterer Qualität und Anmutung kann man ja auch in den Shopping Centern bei den Indern kaufen, die mit ihrer aufdringlichen Art einem die Lust auf Einkauf vermissen. Also ich würde es irgendwie vermissen wenn die Afrikaner ganz weg wären.

  4. Costa Calma sollte sich ein Beispiel an den Afrikamarkt in Caleta de Fuste nehmen. Der Markt sieht ordentlich und aufgeräumt aus. Es gibt für die Händler einheitliche Standüberdachungen und die Wege sind breit und geräumig so das man sich nicht durchwühlen muss wenn doch mal mehr los ist . Ein schön aufgestellter Afrikamarkt in Costa Calma würde auch wieder mehr Touristen aus den Hotels locken. Zur Zeit ist es leider nur ein wildes Getummel.

  5. Es ist eine Schande, wie die Umgebung des Marktes an der costa calma aussieht!!!! Plastiktüten, Kaffeebecher und Verpackungsmatrieal fliegt im „Wäldchen “ haufenweise herum. Die Gemeinde sollte für Abhilfe sorgen!!!! So kann es in einem Touristischen Gebiet nicht aussehen.

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