Verzweifelter Aufschrei eines Kleinunternehmers aus dem Süden Fuerteventuras

Demo-Ankündigung-Morro

Am Ende seines Facebook-Videos kann Ramón Catalán García seine Emotionen nicht mehr unterdrücken.

Die Tränen brechen aus ihm heraus, als der Inhaber der „Bodega de Jandia“ wegen der ausbleibenden Unterstützung hart mit der Gemeinde Pájara ins Gericht geht: „Diese Hurensöhne sollen fühlen, was wir gerade fühlen. Das einzige, was uns bleibt, ist ein Haufen Schulden“, schluchzt er vor laufender Kamera.

Er kündigt in seinem Video an, dass er seine Tapasbar in Morro Jable im Süden Fuerteventuras am 26.10.2020 endgültig schließen muss.

Er erinnert die Politiker daran, dass sie vollmundig versprochen haben, dass „niemand zurückgelassen werde“ und dass „man allen helfen wolle“ und dass die Politiker darum gebeten haben, die Mitarbeiter ins ERTE zu schicken“ (ERTE vorübergehende Suspendierung des Arbeitsverhältnisses).

Doch die Unterstützung bis heute: „Null“. „Ein scheiß Kredit, den wir zurückzahlen müssen. Jedenfalls die, die ihn bekommen konnten. Für die, die ihn nicht erhalten haben, Null“.

Wir sind gezwungen zu schließen; so wie ich auch viele andere Kollegen. Kleinstunternehmen, mittelständische Unternehmen und sogar große Firmen haben große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Und das besonders hier in Pájara.

Pájara ist die einzige Gemeinde in Spanien, die absolut nichts dafür unternommen hat, die Wirtschaft zu reaktivieren, oder uns auf irgendeine Art und Weise zu helfen. Darüber hinaus sind die Hilfen, die sie uns versprochen haben, nichts als Lügen. Sie haben diese weder erfüllt noch ist es möglich, diese zu realisieren, weil sie illegal sind.

Ich habe die Nase voll. Ich muss etwas tun. Ich werde zum Hafen gehen um 16 Uhr nachmittags, in schwarzer Kleidung, weil ich ausdrücken will, dass mein Unternehmen, dass ich am 26.10.2020 schließen werde, gestorben ist.

Und weil es gestorben ist, will ich versuchen, es ein letztes Mal würdigen. Aber ich will, dass diese letzte Würdigung überall gehört wird. Und ich bin darauf angewiesen, dass Ihr mich begleitet. Ich werde am am 26.10.2020 endgültig schließen. Aber an diesem Sonntag mache ich mein Geschäft zu, um um 16.00h zum Hafen von Morro Jable zu gehen. Schwarz gekleidet werde ich versuchen, an das kleine bisschen Anstand unserer Politiker zu appellieren, damit sie uns zuhören, und, nachdem sie – zumindest mir – nicht geholfen haben, wenigstens den Kollegen helfen, bei denen es für Hilfe noch nicht zu spät ist. Ich bin darauf angewiesen, dass Ihr mich begleitet und dass Ihr kommt, dass Ihr Eure Geschäfte zumacht und dass Ihr schwarz gekleidet kommt.

Anschließend wollen wir versuchen, die sozialen Netzwerke zu füllen…

Ramón Catalán García stellvertretend für tausende Unternehmen auf Fuerteventura

So wie Ramón Catalán García geht es auf Fuerteventura, auf den Kanaren und letztlich in ganz Spanien abertausenden von Unternehmen und kleinen Selbständigen.

99,9% aller Firmen in Spanien sind kleine und mittelständische Unternehmen oder Selbständige. Sie erwirtschaften rund 65% des BIP und schaffen rund 75% der Beschäftigung in Spanien.

Ihre Einnahmen sind dramatisch gefallen oder gar auf null zurückgegangen. Die versprochenen Hilfen sind bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn sie denn überhaupt fließen. Die starren Regeln bei der Sozialversicherung machen es für mittlere Unternehmen praktisch unmöglich, Mitarbeiter zu vertretbaren Kosten je nach Bedarf schrittweise aus dem ERTE zurückzuholen.

Viele Unternehmen stehen vor dem Aus. Viele Menschen sind im ERTE oder gleich ganz arbeitslos. Viele haben seit Monaten keine Unterstützungszahlung erhalten, auf die sie einen Rechtsanspruch haben. Die Anträge auf das Minimaleinkommen, das die spanische Regierung verabschiedet hat, stapeln sich seit Monaten unbearbeitet. Viele Betroffene können die Sozialämter wochenlang nicht einmal zur Terminvereinbarung erreichen. Wenn sie dann endlich jemanden erreichen, bekommen sie einen Termin „in ein paar Wochen oder gar Monaten“.

Spanien dürfte die Volkswirtschaft sein, die am härtesten von der Coronakrise getroffen wurde.

Demo am 18.10.2020 um 16.00h auf dem Hafengelände von Morro Jable

Ramón hat auf seinem Facebookaccount die Uhrzeit für die Demo korrigiert. Er hatte im Video zweimal unterschiedliche Zeiten genannt. Die Demo soll am 18.10.2020 um 16.00h auf dem Hafengelände von Morro Jable stattfinden.

„Ich will, mit Maske und schwarz gekleidet und ohne zu stören oder Straßen zu blockieren, auf meine Wut auf sämtliche Politiker und vor allem auf die von Pájara aufmerksam machen“, erläutert er weiter auf seiner Facebookseite.

Die Redaktion der Fuerteventura-Zeitung hat nicht überprüft, ob die Demonstration angemeldet worden ist.

Die Teilnehmer an einer nicht angemeldeten Demonstration haben übrigens für die bloße Teilnahme keinerlei Konsequenzen zu befürchten. Es muss also niemand Bedenken haben, der sich an der Demonstration beteiligen möchte.

Solange friedlich demonstriert wird und keine Störung der öffentlichen Ordnung mit Gefahr für Sachen oder Personen besteht, ist auch eine unangemeldete Demonstration vom Demonstrationsrecht und der Versammlungsfreiheit gedeckt.

Eine Auflösung durch die Polizei wäre nur bei einer solchen Störung der öffentliche Ordnung zu erwarten.

Zu beachten sind natürlich die Vorschriften, die sich aus den Coronamaßnahmen ergeben (Maske und Abstand).

Por favor, empresarios, trabajadores, familias Pájara se muere, os pido ayuda, el domingo 18 de octubre a las 16 horas (en el video me he equivocado), voy a ir al muelle de Morro Jable con mascarilla y vestido de negro, para demostrar mi enfadado con todos los políticos y sobre todo con el ayuntamiento de Pájara eso si sin molestar, ni cortar carreteras, solo quieron que se me vea. Mi empresa cierra definitivamente el 26 de octubre pero este domingo voy a cerrar como protesta y me gustaría que estéis allí

Gepostet von Ramón Catalán García am Donnerstag, 15. Oktober 2020

28 Kommentare

  1. Hallo zusammen, fahre seit 1989 nach Fuerte aber das alles ist nicht nur Corona zuzuschreiben. Alles begann auch mit All inclusive.
    Das Ende vom Lied wird sein, das wenn man Halbpension bucht es keine Bodegas mehr gibt wo man einen schönen Abend verbringen kann. Was sagen dann die Urlauber; Fuerteventura nein Danke.

  2. @Fuerteventura Zeitung:

    Wart Ihr gestern Abend bei der Demo dabei und wenn ja, wird es einen Artikel, vielleicht auch mit einem Video dazu geben?

    Und habt Ihr mal über die Idee nachgedacht, dass Ihr vor Ort die Sammel- und Koordinationsstelle für private Spenden von uns sein könntet?
    Sicher sind das Überlegungen, die wohl erwogen werden wollen und mit viel Arbeit und Verantwortung einher gehen. Deswegen erwarte ich auch keinen voll ausgearbeiteten Plan. Eine kurze Rückmeldung im Sinne von „leider nicht möglich“ oder „wir überlegen gerade, wie das gehen kann“, wäre super, sobald Ihr Euch dazu positionieren konntet.

    Danke schön und sorry für meine Ungeduld, ich möchte so gerne helfen…

  3. Ich finde es eine Riesensauerei was die deutsche Regierung insbesondere Herr MAAS mit ihrer Reisewarnung verursacht Aber der war schon immer Missgünstig ein eiskalter Politiker

  4. Natürlich gibt es auf der ganzen Welt unendlich viele Betroffene, denen man helfen müsste und kann! Allerdings stimme ich *Fuertegirl* zu: Es geht hier um Ramón und konkrete, solidarische Hilfe. Man kann immer ausweichen und sagen, dass es so viel Leid auf der Welt gibt, Hunger, Obdachlose, Kriege… Man kann das Ganze auch zerreden und am Ende verläuft alles im Sande… Den Vorschlag, dass die Fuertezeitung ein Spendenkonto einrichtet, finde ich gut und praktikabel.

  5. Ich würde gerne dabei sein ,aber ich wohne alleine mit meiner Tochter auf LaPalmaich seit 20 Jahren und sie ist eine Palmera mit15Jahren hier geboren!Da ich vom Sternbildbild Fisch bin ich stehe mit ganzem Herzen bei der Action hinter euch!!!!!Mike

  6. @Corona ist überall:
    Ja, Corona ist überall und ja, auch Deutsche in Deutschland sind in ihren Existenzen heftig betroffen, kein Zweifel.

    In diesem Artikel jedoch geht es um Ramón, deswegen fände ich es gut, wenn wir bei ihm und anderen Betroffenen auf den Kanaren bleiben könnten.

    Andere Artikel in anderen Medien beschäftigen sich mit den Auswirkungen auf die Deutschen in Deutschland. Das ist dann deren Raum.

    Hier ist jetzt der Raum für Ramón und anderen betroffenen auf den Kanaren.

    Gute Gesundheit wünsche ich allen in dieser Krise, wo auch immer sie leben mögen.

  7. @Michael
    Ich finde das eine großartige Idee und würde mich ebenfalls beteiligen.
    Allerdings bin ich sicher, dass Ramón nicht der einzige ist, dem es so ergeht, er ist nur der einzige, dessen Nachricht uns erreicht hat.

    Daher würde ich das ganz etwas umfassender angehen und eine Art Hilfsfonds einrichten, der allen, die sich dort melden und die kein ERTE bekommen, einen kleinen Obolus auszahlen kann.

    Vielleicht kann die FZ ein separates Konto nur für diesen Zweck einrichten?
    Und nachdem eine größere Summe zusammen gekommen ist, einen Aufruf auf der Insel starten, dass alle sich melden können, deren Existenz nicht mehr gesichert ist und die kein ERTE bekommen.
    Ansonsten würden nur die „lauten“ wie Ramón gehört werden und diejenigen, die sich nicht trauen oder keine Stimme haben, gehen leer aus.

    Das sind meine Gedanken dazu, verbunden mit der Frage an die FZ, ob sich das einrichten ließe und ob die Bereitschaft dafür vorhanden wäre, denn es bedeutet ja auch Verantwortung für die Gelder, so wie auch der Kontakt zu den Hilfsbedürftigen vor Ort von jemandem gehalten werden muss, der ebenfalls vor Ort ist.

  8. Hallo , Ramo’s gibt es auf den Kanaren bestimmt ganz viele.
    Denen kann man nicht alle helfen,
    Wer hilft den Deutschen?
    Die Regierung in D auch nicht allen.
    Ihr könnt alle auf ein Konto ein Bezahlen.
    Aber dann sucht euch jemanden von eurem Dorf oder Stadt dem es genau so geht und gebt ihm genau so viel Geld.
    Ging es Ramo’n in den letzten Jahren gut oder schlecht das ist die Frage!
    Es ist traurig aber Corona zwingt viele in den Ruin.
    Bin einmal gespannt wie viele kommen werden,
    Bleibt alle gesund, denn Corona ist auch dort

  9. Lieber Ramon,
    wir haben viele schöne Tapas und sehr guten
    Wein bei dir getrunken.Ohnedeine Tapas Bar
    ist wieder ein Orginal weniger.Dir zuhelfen
    ist unsFuerteLiebhaber ein anliegen.
    Liebe Fuertezeitung können wir da etwas
    unternehmen.Spendenkonto wäre gut.
    L.g. Wilu

  10. Lieber Ramon,
    dass Du Deine Tapasbar schließen musst macht uns sehr traurig. Wir waren zusammen mit Beate und Pit immer gerne bei Dir zu Gast und haben Deine nette Art genossen .
    Im Gedanken sind wir bei der Demo dabei.
    Wilma und Helmut

  11. Mein Vorschlag wäre, der Bodega de Jandia konkret und solidarisch zu helfen, indem wir ein Bankkonto zugunsten Ramóns eröffnen, auf welches wir per Dauerauftrag monatlich zwischen 10 und 50 € einzahlen. Wenn 100 oder mehr Leute mitmachen würden, könnten wir die Bodega damit vielleicht retten!) ICH SELBST WÄRE BEREIT, MONATLICH 35 € ZU SPENDEN.) Q Wer macht einen Vorschlag, wie wir das organisieren können?

  12. Mmin naam is bert ik was 24 keer op fuerteventura ik vindhet heel erg wat daar gebeurtik wens iedereen op het eiland heel veel sterkte. Groet bert uit nederland.

  13. Lieber Ramón, ob im Kreis von Freunden oder Familie, oder Britta und ich zu zweit – danke für die vielen schönen Stunden und stets tolle Bewirtung, die wir bisher in deiner Bodega genießen durften. Es sind bei weitem nicht nur deine „fantastico“ Tapas, die wir vermissen würden. Mit dir und deiner Bodega ginge hier ein Teil des Herzens verloren. Wir hoffen, dass es vielleicht doch noch anders kommt. Und ja, wir sind am Sonntag um 16:00 Uhr im Hafen von Morro dabei – wie hoffentlich viele andere auch!

  14. Normalerweise wären wir nächsten Monat auch wieder auf Fuerteventura!!!! Letztes Jahr im Oktober haben wir trotz der Thomas Cook Pleite der Insel die Stange gehalten und haben nochmal gebucht. Schon damals fanden wir ein „Geisterhotel“ vor. Die Mitarbeiter waren sehr sehr bemüht sich von ihrer Situation nichts anmerken zu lassen. Dieses Jahr verhindert das Virus unseren Besuch auf der Insel. Leider bin auch ein selbstständiger Kleinunternehmer der es sich nicht leisten kann nach dem eigentlich so nötigen Urlaub noch in Quarantäne zu gehen. Ich kämpfe aktuell selber ums wirtschaftliche Überleben, ein 2ter lockdown in Deutschland wäre auch für mich das aus.
    Mir tut es aber so unendlich leid für die Insel und ihre netten Menschen die fast ausschließlich auf die Touristen angewiesen sind. Bitte an die Gäste vor Ort unterstützt die Aktion von Ramon vor Ort!!!!! Traurige Grüße! Danke, Thomas, dass du auf die Situation aufmerksam machst und uns hier über „unsere“ Lieblingsinsel auf dem laufenden hältst.

  15. Lieber Ramon,
    wir hoffen, du wirst von deinen Kollegen und Kolleginnen mirgen unterstützt. Gerne wären wir auch dabei aber leider fliegen wir heute nach Hause. Wir drücken die Daumen, das du dein Ziel erreichst. Wir lieben deine Tapas und es wäre sehr schade, wenn du nächstes Jahr nicht mehr da wärst.

  16. Unendlich traurig haben wir den Artikel gelesen. Wir waren so gerne bei Ramòn .Wären wir vor Ort würden wir mit zum Hafen gehen um ein Zeichen zu setzen .

  17. Eigentlich darf es für NRW keine Quarantäne nach einem Aufenthalt auf den Kanaren geben. Wenn aus deutschen Risikogebieten keine Überprüfung mehr stattfindet, muss das für ganz Europa gelten. Außerdem liegen die Kanaren deutlich unter 50 Fällen.
    Wahrscheinlich hätte eine Klage vor Gericht eine gute Aussicht auf Erfolg.
    Die deutschen Politiker mit einem sicheren Einkommen scheint es nicht zu interessieren, dass sie mit jedem ihrer markigen Sprüche überall auf der Welt Existenzen zerstören.

  18. Lieber Ramon,
    gerne hätten wir dich am Sonntag unterstützt aber leider fliegen wir am Samstag nach Hause. Wir hoffen, dass die Kolleginnen und Kollegen dich unterstützen denn es betrifft jeden in Morro Jable. Es ist ein traumhafter Ort uns wir wären traurig, wenn dieser Ort stirbt. Wir lieben deine Tapas… Bitte gib nicht auf.

  19. Guten Abend Herr Wolf,
    ich hoffe sehr, das Sie auch vor Ort sein werden, um von den Geschehnissen zu berichten.
    Über Bildmaterial würden wir uns auch freuen.
    Ich bitte jeden, wirklich jeden, am Sonntag zum Hafen zu erscheinen.
    Dieses Thema betrifft uns alle, die auf dieser Insel leben, oder auch gerade ihren Urlaub hier verbringen.
    Vielen Dank

  20. Ramon,Ramon!!!!
    Kölner lassen keinen alleine!!!!!
    Wir lassen dich nicht alleine!!!!
    Am Sonntag sind wir mit unseren deutschen Freunden natürlich im Hafen bei deiner Demo dabei!
    Hoffentlich kommen viele Menschen dorthin damit die Machenschaften der Politiker in Pajara öffentlich werden.

  21. @ Micha
    es gibt ja auch nicht wenige Restaurants und Bars in Jandia 😎 also nicht so schlimm …

    Emotional bin ich voll auf Ramóns Seite nicht nur weil wir seit 31 Jahren diese Insel bereisen und LAND und LEUTE lieben. Sondern weil es wichtig ist, jeden Unternehmer der Arbeitsplätze schafft, insbesondere aber Kleinunternehmen oder Familienbetriebe zu RETTEN bzw. das Überleben zu sichern!!!
    Es werden LEIDER weltweit viele gerade kleine Unternehmen auf der Strecke bleiben.
    Hoffentlich achtet man auf Fuerte darauf, dass wenn irgendwann dieser Coviddreck besiegt ist, sich nicht irgendwelche INVESTOREN auf die Insel schleichen, sondern das ALLES in kanarischer Hand bleibt. Zumindest bei den Restaurants und Bars, einige Hotels haben sie ja schon …!
    Wir hoffen, dass wir am 21.11. dem Covid WAHNSINN in Berlin, für 2 Wochen entfliehen können und das die Carreta Bar am Strand von Esquinzo noch lebt ….

  22. Es ist sehr traurig.. auch für viele Andere….aber wundert es uns, wenn viele Hotels Allinclusiv anbieten, das der Tourist nicht mehr raus geht um die kleinen Tapasbars und auch Restaurants zu unterstützen.???
    Die politische Seite dort kenne ich nicht, kann mir schon vorstellen, das sich da nicht gekümmert wird.
    Leider kannte ich diese Tapas Bar nicht, in Corralejo gibt’s ja auch Einige. Hoffentlich werden die nicht alle sterben.

  23. @Michael:
    „Also ganz spontan und vom Gefühl her würde ich auf der Demo mit marschieren wollen (und natürlich auch mal bei ihm was essen gehen). Wusste gar nicht, dass es diese Bar gibt. Aber leider…. 🤷‍♂️😟“

    Ja, ich auch…

    Ganz schrecklich, zu welchen persönlichen Dramen der Rattenschwanz an politischen Entscheidungen bezüglich des Virus‘ führt.

    Ich bin so froh und dankbar, dass ich im Juli noch eine kurze Stippvisite auf Fuerte machen konnte, bevor die zweite Welle kam. Eigentlich wollte ich zu Weihnachten wieder kommen, doch obwohl ich eigentlich ein optimistischer Mensch bin, fange ich langsam an, daran zu zweifeln, dass das klappt.
    ¡Buena suerte Ramón y toda Fueteventura!

  24. Mein Mann und ich lieben La Bodega de Jandia von Ramon. Wir würden sofort mitdemonstrieren und sind sehr traurig dass Ramon schließen muss. Wir möchten gerne im November wieder kommen. Zu hoffen ist nur, dass die BRD die Warnung für die Kanaren aufhebt. Denn eine lange Quarantäne mit anschließendem Test ist für uns als Berufstätige nicht möglich. Außerdem steigen die Coronazahlen hier in Deutschland immer weiter. Liebe Gastronomen und Einzelhändler bitte haltet durch. Wir lieben Fuerteventura und besonders Morro Jable. Gerne würden wir euch unterstützen.

  25. Meine Eltern Alfons und Erika und mein Man Frank und ich sitzen gerade jeweils getrennt in den Wohnzimmern und sind am Weinen. Wir haben so sehr für Ramon und alle Anderen gehofft das die Reisewarnung aufgehoben wird und wir Alle im November schön in Morro Jable meinen Geburtstag feiern können, draußen mit Abstand. Wären wir jetzt vor Ort, würden wir mit Ramon zum Hafen gehen. Vielleicht kennt die deutsche Regierung nicht die weitläufigen Strände in Fuerteventura ? Lieber Ramon wir sind in Gedanken bei euch in Morro Jable. Claudia und Familie aus Leverkusen.

  26. Es tut uns alles so leid, wir können nachfühlen wie es gerade all den Menschen auf der Insel zumute ist. Hier wird ohne Not alles kaputt gemacht! Führte kann künftig als „lost place“ vermarktet we4en…
    Eben bekommen wir die Info dass auf Anweisung der Canarischen Regionalregierung unser Ferienziel „Aldiana“ in Jandia geschlossen bleibt. Das glauben wir nicht!!! Hier versucht wohl der deutsche Reiseveranstalter von der Verantwortung von RKI, MdA und MdI abzulenken.

  27. Wir hoffen und beten dass ganz viele Menschen dorthin kommen werden🙏🏼 damit Ramóns traurige Geschichte wenigstens noch halbwegs einen „Sinn“ hat😟 wir sind in Gedanken am Sonntag dabei😷👍🏼🧡

  28. Also ganz spontan und vom Gefühl her würde ich auf der Demo mit marschieren wollen (und natürlich auch mal bei ihm was essen gehen). Wusste gar nicht, dass es diese Bar gibt. Aber leider…. 🤷‍♂️😟

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