7-Tage-Inzidenz auf den Kanaren bleibt nach Ende des Alarmzustands stabil

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Die Kanaren gehören zu den Regionen Spaniens, die es geschafft haben, die 7-Tage-Inzidenz auch nach Ende des Alarmzustands am 09. Mai 2021 stabil zu halten.

In der Woche vom 10. bis 16. Mai wurden auf den Kanaren 888 neue Fälle gezählt. In der Woche vom 17. bis 23. Mai waren es 914, also gerade einmal 2,3% mehr. An den drei Tagen vom 24.05. bis 26.05 sind 314 neue Fälle gezählt worden.

Die 7-Tage-Inzidenz lag am 09. Mai 2021 bei 42,2. Seitdem bewegt sich sich praktisch konstant seitwärts. Am 26 Mai 2021 gab die kanarische Regierung die 7-Tage-Inzidenz mit 39 an.

Seitwärtsbewegung der Inzidenz auf fast allen Kanarischen Inseln

Die mehr oder weniger konstante Seitwärtsbewegung der 7-Tage-Inzidenz ist nahezu auf allen Insel zu beobachten.

Insbesondere die beiden bevölkerungsreichsten Inseln Gran Canaria und Teneriffa verharren nahezu bei ihren Inzidenzwerten von 25,6 (GC) bzw. 48,4 (TF).

Auf Fuerteventura lag die 7-Tage-Inzidenz am 26.05.2021 bei 26,7. Am 09. Mai lag sie bei 10.

Vom 23. zum 24.05. ist die Inzidenz auf Fuerteventura sprunghaft von 15,9 auf 25,1 gestiegen. Dies dürfte in erster Linie jedoch auch mehrere positive Fälle bei Migranten in Quarantäne zurückzuführen sein, die diesmal offenbar nicht aus der Statistik herausgerechnet wurden.

Lanzarote weicht als einzige der Kanarischen Inseln deutlich von den anderen ab. Schon vor Ende des Alarmzustands waren die Fallzahlen sehr stark gestiegen, was nahezu vollständig auf einen einzigen Ausbruch in einem Fitnesscenter zurückzuführen war. Am 18. Mai 2021 lag die 7-Tage- Inzidenz auf Lanzarote bei fast 122. Am 25.06. war sie bereits auf 66,7 zurückgegangen, um am 26.06. wieder auf 83,4 anzusteigen.

Arrecife, die Hauptstadt von Lanzarote ist zurzeit die Stadt mit der höchsten 14-Tage-Inzidenz aller spanischen Städte (440 am 27.05.2021).

Impfungen, Disziplin und Einsatz der Sicherheitskräfte

„Das Ende des Alarmzustands hatte auf den Kanarischen Inseln praktisch keinen Einfluss“, erklärt der Mediziner Dr. Antonio Sierra, Mitglied des Expertenkomitees der kanarischen Regierung.

„Man muss sagen, dass die Impfungen, das im Allgemeinen gute Verhalten der Bevölkerung und die Arbeit der Sicherheitskräfte die günstige Entwicklung der Zahlen beeinflusst haben“, erklärt er weiter.

Dennoch erinnerte der Professor für Mikrobiologie, Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit an der Universität von La Laguna (Teneriffa) daran, dass über die Hälfte der Bevölkerung noch nicht geimpft werden konnte, weshalb es fundamental sei, die Vorsicht beizubehalten.

„Wir können uns hoffnungsvoll fühlen, aber bevor wir zum Ende des Sommers nicht die Gruppenimmunität erreicht haben, haben wir die Pandemie nicht unter Kontrolle“, warnt der Professor.

Über eine Mio. Impfdosen verabreicht

Auf den Kanaren wurden bis zum 26. Mai 2021 über eine Mio. Impfdosen verabreicht. Von den rund 2,2 Mio. Einwohnern gehören rund 1,87 Mio. zur Zielgruppe für Impfungen.

312.705 Personen wurden bereits vollständig geimpft (16,71% der Zielgruppe). Rund 704.000 Personen haben bereits mindestens eine Dosis erhalten.

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