Betrug mit Ferienwohnungen auf Fuerteventura: 8 Verdächtige prellen 60 Geschädigte um 70.000€

FEWO-Fuerteventura-Betrug

Der Fall von Betrug mit Ferienwohnungen auf Fuerteventura zieht offenbar weitere Kreise als bisher angenommen.

In der vorletzten Augustwoche hatte die Guardia Civil einer ersten Pressmitteilung zunächst von rund 30 Geschädigten, einer Schadenssumme von rund 29.000€ und drei Tatverdächtigen berichtet, von denen zwei festgenommen wurden.

Die beiden Frauen, die festgenommen wurden, sollen auf einer eigenen Webseite und in den sozialen Medien Ferienwohnungen auf Fuerteventura zur Vermietung angeboten haben, zu deren Vermietung sie nicht berechtigt waren. Die Fotos, mit denen sie die Wohnungen bewarben, hatten sie sich mutmaßlich in einschlägigen Vermietungsportalen heruntergeladen.

In ihrer ersten Pressemitteilung hatte die Guardia Civil schon darauf hingewiesen, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen waren und dass es möglicherweise weitere Betrugsopfer und auch weitere Tatverdächtige geben könnte.

Mittlerweile ist die Zahl der Tatverdächtigen, die in die Betrugsmasche involviert sein könnten, von 3 auf 8 gestiegen. Welche Rolle diese Tatverdächtigen bei der Durchführung des Betrugs jeweils spielten, hat die Guardia Civil nicht bekannt gegeben.

Auch die Zahl der mutmaßlich Geschädigten ist von zunächst 30 auf mindestens 60 angestiegen. Die Schadenssumme ist von zunächst rund 29.000€ auf mittlerweile rund 70.000€ angestiegen. Da die Ermittlungen noch laufen, schließt die Polizei nicht aus, dass noch weitere Fälle bekannt werden könnten.

Weitere Infos zur Vorgehensweise der Betrugsbande und Empfehlungen der Polizei, wie man das Risiko beim Buchen von Ferienwohnungen auf Fuerteventura minimieren kann, findet Ihr in diesem Beitrag: Betrug mit nicht existierenden Ferienwohnungen auf Fuerteventura: 2 Tatverdächtige festgenommen

Hauptverdächtige war auf Fuerteventura bereits früher als Betrügerin aktiv

Die Haupttatverdächtige war bereits in 2017 und 2019 mehrfach wegen des betrügerischen Verkaufs von gefälschten Flugtickets aufgefallen. Sie bot ihren Opfern Flüge zu Schnäppchenpreisen an. Natürlich mussten diese „Super-Sonderangebote“ sofort gebucht und bezahlt werden.

Die Opfer erfuhren oft erst am Flughafen, dass sie betrogen worden waren. Die Betrügerin soll damals mindestens 20 Personen um über 30.000€ gebracht haben.

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