Kanaren melden zwei erste Verdachtsfälle der Omikron-Variante

Omikoron-Variante-Kanaren-Verdachtsfälle

Das Universitätsklinikum Dr. Negrin auf Gran Canaria sequenziert zurzeit zwei Proben von positiv auf Corona getesteten Südafrika-Reisenden. Es handelt sich um die beiden ersten Verdachtsfälle auf die sogenannte Omikron-Variante des Sars-Cov-2-Virus.

Bei den betroffenen Reisenden soll es ich um zwei Männer mittleren Alters handeln. Beide waren voll geimpft und sind vor ein paar Tagen aus Südafrika eingereist.

Nachdem sie Covid-Symptome entwickelt hatten, wurden sie positiv auf Corona getestet und jeweils zuhause isoliert. Bei ihren engen Kontaktpersonen wurde ein Test durchgeführt, wie es das Protokoll in solchen Fällen vorsieht. Die Testergebnisse stehen noch aus.

Beide Verdachtsfälle weisen keinen epidemiologischen Zusammenhang auf. Das bedeutet also, dass die beiden Personen nicht gemeinsam gereist sind und auch sonst keinen Kontakt zueinander hatten.

Die Ergebnisse der Gen-Sequenzierung werden bekannt gegeben, sobald sie vorliegen. Dies könnte laut Gesundheitsbehörde der kanarischen Regierung Anfang der kommenden Woche der Fall sein.

Bisher 3 Omikron-Fälle in Spanien bestätigt

Bis zum frühen Abend des 01.12.2021 waren in Spanien insgesamt drei Omikron-Fälle durch eine Gen-Sequenzierung bestätigt worden.

Die beiden ersten Fälle wurden in Madrid entdeckt. Bereits am 29.11.2021 war Omikron bei einem 51-jähriger Mann, der kürzlich aus Südafrika zurückgekehrt ist, bestätigt worden. Der Mann war vollständig geimpft.

Bei einer 61-Jährigen, die ebenfalls aus Südafrika eingereist war, wurde die Variante am 30.11.2021 ebenfalls bestätigt. Sie war zweimal mit Astra Zeneca geimpft. Sie weist leichte Symptome auf und befindet sich in häuslicher Isolation.

Ein weiterer Fall wurde bei einer Südafrika-Reisenden auf Mallorca bestätigt. Sie war über Frankfurt auf die Balearen gereist. Ein Test vor ihrer Abreise in Südafrika war negativ, ebenso wie ein Test nach ihrer Ankunft in Frankfurt, weshalb sie nach Mallorca weiterfliegen durfte.

Ein Schnelltest nach der Ankunft auf Mallorca fiel dann positiv aus, ebenso wie ein weiterer PCR-Test. Die Sequenzierung der Probe im mikrobiologischen Labor des Hospital Son Espases bestätigte dann den Omikron-Verdacht.

Neben den beiden Verdachtsfällen auf den Kanaren werden zurzeit in Spanien noch mindestens 3 weitere Verdachtsfälle genauer untersucht.

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6 Kommentare

  1. Ich verstehe nicht, warum Rückreisende aus Südafrika nicht grundsätzlich in Qurantäne müssen. Für mich einfach nur unbegreiflich.

  2. Ich will am 09.12. nach Fuerteventura fliegen und hoffe jeden Tag, dass die Ein- bzw. Ausreiseregeln beider Länder nicht bis dahin verschärft werden, so dass ich gezwungen wäre kurzfristig und mit hohem Verlust stornieren zu müssen

  3. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wieso, wann und wodurch bei den Erwähnten eine Infektion zustande gekommen sein mag.
    Nachdenklich muss machen, dass unmittelbare Testungen negativ bleiben und urplötzlich ( wohl auch ohne nachvollziehbare Besonderheiten) zu positiven Ergebnissen werden. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.

    • Die Testungen erfolgten mit einem gewissen zeitlichen Abstand. Vom ersten bis zum letzten Test können zwei, vielleicht auch drei Tage oder gar mehr vergangen sein. Genug Zeit für das Virus, um sich nach einer Ansteckung über die Nachweisgrenze zu vermehren.

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