Spanienweiter Rückruf von Grand Ferrero Rocher Dark 125g wegen nicht ausgewiesener Allergene

Ferrero-Rückruf-Spanien

Die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit (AESAN) hat auf ihrer Webseite am 25.12.2021 eine Warnung für das Schokoladenprodukt „Gran Ferrero Rocher Dark 125g“ herausgegeben und diese Warnung mit einer weiteren Meldung vom 26.12.2021 ergänzt.

Danach können die beliebten Schoko-Kugeln mit Haselnüssen, die an einem bestimmten Tag hergestellt wurden, Milchproteine enthalten. Diese sind nicht als Allergene auf dem Produktetikett angegeben.

Betroffen sind ausschließlich Produkte in der Version mit 125 Gramm Inhalt und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.04.2022. Diese wurden in ganz Spanien, Portugal und den Benelux-Ländern vertrieben. Daher ist es möglich, dass das Produkt auch auf den Kanaren und Fuerteventura verkauft wurde.

Nur dieses Mindesthaltbarkeitsdatum und Verpackungseinheit ist betroffen

Die AESAN weist darauf hin, dass dieses Produkt nur für Allergiker, die auf Milchproteine reagieren, gefährlich sein kann. Für den Rest der Bevölkerung bestehe dagegen KEINE GEFAHR.

Der Rückruf betrifft nur diese eine Variante des Produkts und nur dieses Mindesthaltbarkeitsdatum.

Die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit hat die Informationen an die jeweils zuständigen Behörden in den Autonomen Regionen weitergegeben, sodass diese den Vollzug des Rückrufs der betroffenen Produkte aus den Vertriebskanälen kontrollieren können.

Hier könnt Ihr die Warnung der AESAN im spanischen Original nachlesen.

Was ist die Spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung?

Die „Agencia Española de Seguridad Alimentaria y Nutrición (AESAN) ist eine eigenständige Behörde, die (wie der Name erahnen lässt) für die Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung im spanischen Staat zuständig ist.

Die ist organisch dem spanischen Verbraucherministerium (Ministerio de Consum) zugeordnet und funktionell dem Verbraucherministerium, dem Gesundheitsministerium und dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Nahrungsmittel.

Insgesamt sind dort 190 Mitarbeiter beschäftigt, die sich auf den Hauptsitz in Madrid und zwei Laboratorien aufteilen: dem „Nationalen Zentrum für Nahrungsmittel“ mit Sitz in Majadahonda und dem Laboratorium für marine Biotoxine in Villagarcía de Arousa (Pontevedra).

Zu den Aufgaben der AESAN gehören:

  • die Koordination und Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden für Lebensmittelsicherheit in den Autonomen Regionen. Schnittstelle zur Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und anderen internationalen Behörden in diesem Bereich.
  • Planung, Entwicklung und Koordinierung von Strategien und Maßnahmen zur Information, Erziehung und Förderung der Gesundheit im Bereich der Ernährung, und im Besonderen bei der Vorbeugung von Übergewicht.
  • Unterstützung bei der Zusammenarbeit zwischen Behörden und verschiedenen Wirtschaftssektoren und Verbrauchervereinen und -Verbänden.
  • Referenzzentrum auf nationaler Ebene für die Bewertung von Lebensmittelrisiken und deren Management und Veröffentlichung, besonders in Krisen- und und Notsituationen.
Bestimme den Lohn für unsere Arbeit!

Wenn Du unsere Inhalte nützlich, unterhaltsam oder informativ findest, kannst Du den Lohn für unsere Arbeit selbst bestimmen. Das geht ganz einfach über diesen Link:

https://www.fuerteventurazeitung.de/du-bestimmst-den-lohn-fuer-unsere-arbeit/

3 Kommentare

  1. Seid doch froh, dass die LebensmittelInfoVerordnung so genau regelt was drauf stehen muss. Es gibt Laktoseintolerante und es gibt Milchallergiker. Letzterer kann wegen Milchprotein sterben. Einfach mal googlen Milcheiweiß in Schokolade. 😉

  2. Das wird alles immer verrückter- wie haben die Leute früher überlebt und sind jetzt Menschheitsgeschichtlich die ältesten? Die jungen haben ständig Allergien ..und .. und .. und #

  3. Rückruf von schoggi wegen Milch? Hä? Das ist doch normal, oder soll die aus Erdöl hergestellt werden? Kommt das von denselben Leuten, die für den Coronaquatsch verantwortlich sind? Omg da ist Milch in der Schokolade, Panik!!

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Kanaren-Nachrichten